ARD-Brennpunkt: Mordfall Lübcke – eine rechtsextreme Tat?

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Der Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke nimmt neue Dimensionen an. Ein Rechtsextremer könnte die Tat verübt haben. Aus diesem Anlass ändert die ARD für den „Brennpunkt“ ihre Abendprogramm.

Mittlerweile hat der Generalbundesanwalt den Fall Lübcke übernommen – wegen der besonderen Bedeutung. Das Erste strahlt hierzu um 20.15 Uhr einen zehnminütigen „Brennpunkt“ vom Hessischen Rundfunk aus. Moderator Markus Gürne spricht dabei mit dem ARD-Terrorismusexperten Georg Mascolo über die zentralen Fragen des Mordfalls.

Wie steht es eigentlich um die rechtsextreme Szene in Nordhessen? Und wer könnte hinter der Tat stecken? Fakt ist: Es soll sich um einen 45-jährigen Mann aus Kassel handeln, der Verbindungen nach rechts besitzt und auch in der hessischen NPD gewirkt hat. Er ist wegen Landfriedensbruchs vorbestraft.

Der „Brennpunkt“ beleuchtet zudem Hintergründe und aktuelle Entwicklungen im Mordfall Walter Lübcke. [bey]

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95 Kommentare im Forum

  1. Ich weiß, dass ich jetzt mit meiner Meinung anecke, aber wo bleiben die "Brennpunkte" zu Messerstechereien und Vergewaltigungen mit Tötungsfolge durch potentielle Neubürger? Da gäbe es ja durchaus auch Potential für so einige Sendungen im Monat. Will man darüber nicht berichten? Ist das das sogenannte "Framing", das derartige Meldungen nicht zulässt? Oder ist es die schon mehrfach geäußerte Tatsache, dass es sich bei diesen Taten nur um "lokale Ereignisse ohne bundesweite Bedeutung" handelt?
  2. Viel spannender fand ich den Hinweis heute morgen im Frühstücksfernsehen, da hatten die einen Journalisten als Gast zur Presseschau, und der begann mit den einleitenden Worten dass auf keinen Fall der Eindruck entstehen dürfe, das Leben eines Politkers wäre wichtiger oder mehr Wert als das eines "normalen" Bürgers. Es entsteht nämlich gerade der Eindruck, das wäre nicht der Fall.
  3. Puuh, ein wirklich heißes Eisen! Ich wünschte mir einfach, gerade die ÖR würden hier gleichermaßen engagiert und objektiv berichten, ohne wenn und aber. Tun sie nicht, wissen wir alle. Nichtsdestotrotz ist ein politisch motivierter Mord, so es denn so war, natürlich auch eine wichtige Angelegenheit, über die man berichten muß.
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