ARD-Show: Kai Pflaume sucht den „klügsten Deutschen 2011“

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Kai Pflaume wird zum Show-Dauerbrenner der ARD: Zuerst „Das neue Star Quiz“ und „Klein gegen Groß“, dann „Drei bei Kai“, und nun sucht er in gleich großen Abendshows den „klügsten Deutschen 2011“. Unterstützung bekommt er dabei von drei weiteren ARD-Kollegen.

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Wer ist der klügste Deutsche? Um das herauszufinden, schaut sich die ARD nicht an Universitäten und in Forschungslabors um: In drei großen Shows kämpfen insgesamt zwölf Kandidaten um den Titel des „klügsten Deutschen 2011“ – und um 100 000 Euro. Das erste Halbfinale läuft im Ersten am Samstag um 20.15 Uhr.
 
Moderator Kai Pflaume wird dabei von einer prominent besetzten Jury unterstützt. Die ARD-Moderatoren Judith Rakers, Eckart von Hirschhausen und Matthias Opdenhövel stellen die Fragen und Aufgaben und fassen die Leistung der Kandidaten zusammen. Am Ende entscheidet aber das Publikum, wer ins Finale am 29. Oktober kommt.

„Natürlich ist Klugheit nicht objektiv messbar, das ist uns klar“, sagte Kai Pflaume bei der Vorstellung der Sendung in Berlin. „Der klügste Deutsche“ sei vor allem eine Unterhaltungsshow. „Wir werden aber versuchen, zu demonstrieren, was Klugheit alles bedeuten kann“. Das sei viel mehr als Allgemeinwissen – auch Cleverness, schnelles Denken und soziale Intelligenz gehörten dazu.
 
Neu ist die Idee mit den Klügsten nicht: Im Frühjahr durfte Bärbel Schäfer für RTL II in zwei Sonntagabend-Shows „Deutschlands klügste Kinder“ und „Deutschlands klügste Blondinen“ ermitteln. Die Kandidaten der ARD sind alle über 18, bezüglich der Haarfarbe gibt es aber keine Einschränkung – es konnte sich jeder bewerben, acht Wochen lang fuhr ein Casting-Bus quer durch die Republik.
 
Auffällig sei, dass sich anscheinend vor allem Männer für besonders clever hielten – unter den Bewerbern seien sie klar in der Überzahl gewesen, sagte Pflaume und fügte lachend hinzu: „Ich glaube, die Männer neigen in dieser Beziehung doch ein wenig zur Selbstüberschätzung“. Frauen seien zunächst zurückhaltender. Unter den Finalisten sei das Geschlechterverhältnis jetzt aber fast ausgeglichen.
 
Pflaumes bisherige Abendshows im Ersten, „Das neue Star Quiz“ und „Klein gegen Groß“, waren gut beim Publikum angekommen. Gemeinsam mit ARD-Neuzugang Thomas Gottschalk soll er nun auch das seit langem eher quotenschwache ARD-Vorabendprogramm auf Vordermann bringen. Vergangenen Freitag ging Pflaume mit der ersten Sendung seiner Quizshow „Drei bei Kai“ ins Rennen um die Gunst des Vorabend-Publikums.
 
Der Marktanteil am ersten Abend blieb unter acht Prozent – deutlich unter dem Senderschnitt von derzeit 12,5 Prozent. Ein enttäuschendes Ergebnis? „Da waren wir uns vorher drüber im Klaren, dass das länger dauern wird“, kommentierte Pflaume. Die Fernsehgewohnheiten zu bestimmten Sendezeiten seien fest verteilt, „da wird nicht von einem Abend auf den anderen alles auf den Kopf gestellt, auch wenn ich eine Sendung mache“.
 
Als „neue Allzweckwaffe der ARD“, wie er in Medienberichten häufig bezeichnet wird, sieht Pflaume sich ohnehin nur bedingt: „Das hört sich doch so an, als würde man alles einfach so wegmoderieren.“ Es sei jedoch richtig, dass er sehr vielseitig einsetzbar sei – auch wenn er weiterhin hauptsächlich „gute Familienunterhaltung“ machen wolle. Gut vorstellen kann sich Pflaume, auch im Jahr 2012 den „klügsten Deutschen“ zu suchen – „wenn die Zuschauer Spaß dran haben“. [dpa]

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27 Kommentare im Forum

  1. AW: ARD-Show: Kai Pflaume sucht den "klügsten Deutschen 2011" Um es mit Homer J Simpson zu sagen: Booooring! Müssen die Deppen bei den Sendern wirklich alles bis zum erbrechen totreiten? Das ist nur noch peinlich was die ÖRR als auch die privaten mit ihrem Showmüll veranstalten!
  2. AW: ARD-Show: Kai Pflaume sucht den "klügsten Deutschen 2011" Danke für die Einschätzung der Sendung! Dann schau' ich mir doch heute Abend was anderes an - solchen Schwachsinn will ich nicht sehen!!
  3. AW: ARD-Show: Kai Pflaume sucht den "klügsten Deutschen 2011" Also ich schaue es nebenbei an und empfinde es keineswegs als Müll. Bei vielen der Spielen kann man als Fernsehzuschauer schön mitraten und sich selbst mal fordern. Bei den meisten "Shows" existiert das Mitmachelement garnicht mehr. Sehe jetzt außerdem den Opdenhövel zum ersten Mal seit seinem "Schlag den Raab"-Abtritt wieder aber seinen Humor hat ihm die ARD wohl genommen. Mir fehlen seine flotten Sprüche aber vielleicht will man auch einfach vermeiden, dass Opdenhövel am Ende als ein öffentlich rechtlicher Dieter Bohlen dasteht.
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