ARD zeigt ersten Teil des NSU-Dreiteilers am Mittwoch

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Die ARD bringt den NSU-Terror ins deutsche Fernsehen. Den Auftakt macht am Mittwochabend „Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“ – der erste Teil des Dreiteilers im Ersten.

Die ARD bringt die Geschichte der mutmaßlichen NSU-Terroristen ins Fernsehen. Gezeigt werden drei Spielfilme, die durch einzelne Szenen immer wieder verbunden sind, und eine Dokumentation. Eine Übersicht:

Teil eins: Regisseur Christian Schwochow erzählt in „Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“ (30. März, 20.15 Uhr) davon, wie die drei mutmaßlichen NSU-Mitglieder in Thüringen aufwachsen und sich kennenlernen. Im Mittelpunkt steht Beate Zschäpe – und die Frage: Wie könnte es dazu kommen, dass sich Menschen so radikalisieren? Der Film endet 1998, als das Trio in den Untergrund abtaucht.
 
Teil zwei: Grundlage für „Die Opfer – Vergesst mich nicht“ (4. April, 20.15 Uhr) ist das Buch von Semiya Simsek, deren Vater Enver 2001 in Nürnberg erschossen wurde. Der Film von Regisseur Züli Aladag konzentriert sich ganz auf die Familie – auf die Trauer, aber auch darauf, dass die Familie selbst in den Fokus der Ermittler geriet.
 
Teil drei: Was lief womöglich schief bei den Ermittlungen? Das fragte der dritte Spielfilm „Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch“ (6. April, 20.15 Uhr). Regisseur Florian Cossen kündigte einen Film „über das Scheitern der Behörden im NSU-Fall“ an.
 
Dokumentarfilm: „Der NSU-Komplex – Die Rekonstruktion einer beispiellosen Jagd (im Anschluss an Teil drei, 6. April, 21.45 Uhr) soll die drei Spielfilme um eine Doku ergänzen. Stefan Aust und Dirk Laabs haben bereits das Buch „Heimatschutz – Der Staat und die Mordserie des NSU“ veröffentlicht. Jetzt legen sie eine Dokumentation nach, in der laut Programm Ermittler, Szene-Mitglieder und Insider zu Wort kommen sollen. [dpa/kw]

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