ARD zieht positive Bilanz von EM-Berichterstattung

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Das Erste hat seine live-Berichterstattung von der Fußball-EM 2012 mit der Übertragung der Halbfinalpartie Deutschland gegen Italien erfolgreich hinter sich gebracht. Beim Sender selbst zeigt man sich überaus zufrieden mit der geleisteten Arbeit und der Zuschauerresonanz.

Für die ARD ist die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine nach dem Halbfinalspiel zwischen Deutschland und Italien genauso vorüber, wie für die deutsche Nationalmannschaft. Wie der Sender am heutigen Freitag mitteilte, fällt die eigene Bilanz dabei überaus erfreulich aus. „Mit unseren Übertragungen auf allerhöchstem Niveau im Free-TV haben wir dazu beigetragen, dass sich die Euphoriewelle in Deutschland ausbreiten konnte.“, sagte Programmdirektor Volker Herres. Die hohen Zuschauerzahlen von bis zu 28 Millionen Zuschauern würden demnach die Qualität der Berichterstattung bestätigen.

Im Durchschnitt erreichte das Erste mit seinen Übertragungen von den Partien 15,02 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von satten 52 Prozent entsprach. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sei der Anteil mit 6,3 Millionen Zuschauern und 54,8 Prozent Sehbeteiligung sogar noch höher gewesen. Die Spiele Deutschland gegen Dänemark und Deutschland gegen Italien waren die bisher meistgesehenen Partien der gesamten Europameisterschaft.

Ebenfalls erfolgreich sei das umstrittene Format „Waldis Club“ gewesen, dass im Durchschnitt von 3,2 Millionen Zuschauern gesehen wurde, was einem Marktanteil von 23,5 Prozent entsprach. Zum Abschluss der Berichterstattung bedankte sich ARD-Teamchef Jörg Schönenborn besonders bei den polnischen Gastgebern und beim Partner ZDF, mit dem die ARD bei der Berichterstattung logistisch und produktionstechnisch eng zusammengearbeitet hatte.

Dass nicht alle die Berichterstattung der ARD so positiv sahen, wie die Rundfunkanstalt sie selbst darstellt, hatte sich in den vergangenen Wochen in zahlreichen Medienkommentaren und den Forendiskussionen von Internet-Usern gezeigt. So war unter anderem das Kommentatoren-Duo Reinhold Beckmann und Mehmet Scholl immer wieder kritisiert worden. [ps]

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