Arte bringt neues TV-Format mit Nora Tschirner

2
365
© Arte
Anzeige

Der deutsch-französische Kulturkanal Arte hat ab September ein neues Wissenschaftsformat im Programm – Sprecherin ist die Schauspielerin Nora Tschirner.

In den 20- bis 30-minütigen Folgen der Sendung mit dem Titel „42 – Die Antwort auf fast alles“, der auf den Buchklassiker „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams (1952-2001) anspielt, geht es um Fragen wie „Was wäre, wenn es keinen Schleim gäbe?“ oder «Können wir uns durch die Erdkugel graben?». Die Produktion, die im linearen Fernsehen, aber auch auf „arte.tv“ und dem Arte-Youtube-Kanal zu sehen ist, kommt von BR, HR und NDR.

Arte-Programmschwerpunkte ab Sommer

Arte-Programmschwerpunkte im zweiten Halbjahr 2021 drehen sich um 30 Jahre Ende der Sowjetunion und 20 Jahre 11. September 2001. So ist zum Beispiel die Interview-Doku „Gorbatschow. Paradies“ des russischen Dokumentarfilmers und Autors Vitaly Mansky zu sehen. 

Der Zweiteiler „Generation 11. September“ von Liz Mermin beleuchtet in zwei Stunden das Leben von Amerikanerinnen und Amerikanern, die kurz nach den Attentaten 2001 geboren wurden und deren Väter bei dem Terror starben. Ihre Leben spiegeln die Veränderung der USA wider.

Die ZDF/Arte-Doku „Der Fall Khaled el Masri: Von der CIA entführt, von Deutschland vergessen“ von Stefan Eberlein dreht sich um das unglaubliche Leben des 2004 von der CIA unschuldig entführten deutschen Staatsbürgers Khaled el Masri.

Als TV-Premiere zeigt Arte im November unter anderem den Antifa-Spielfilm „Und morgen die ganze Welt“ von Julia von Heinz, der 2021 der deutsche Oscar-Anwärter war, aber nicht in die Endauswahl in Hollywood gelangte.

Bildquelle:

  • Arte2: © Arte

2 Kommentare im Forum

  1. Das Format ist nicht neu, sondern eine Kopie von "Wissen vor acht" von "Das Erste", nur etwas länger. Nora Tschirner finde ich smypathisch, nicht zuletzt wegen #Allesdichtmachen: Nora Tschirner & Co. - diese Stars distanzieren sich von Aktion. Aber sie ist ebenso (wenig) kompetent wie "Thomas D" in "Wissen vor acht". Schade, dass Arte nicht auf echte wissenschaftliche Journalisten bzw. Moderatoren setzt. Ach stimmt ja, es gibt ja fast keine, weil Seichtheit bewusst gewünscht ist, damit der geneigte Zuschauer ja nicht überfordert wird.
Alle Kommentare 2 im Forum anzeigen

Kommentieren Sie den Artikel im Forum