Bayerischer Rundfunk: Mehr Vielfalt ab 2016

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Der Bayerische Rundfunk will mehr auf die Bedürfnisse seiner Zuschauer und auf veränderte Nutzungsgewohnheiten eingehen und plant daher einige Neuerungen im Programm.

Lange wurde in Publikumsbefragungen beim BR der intensive Wunsch nach mehr Inhalten und Informationen aus Bayern geäußert. Ab 2016 soll dieser nun in Erfüllung gehen, denn der BR will die Berichterstattung aus Bayern ausbauen und gleichzeitig das Programmschema optimieren. Dabei soll es in Zukunft „mehr Inhalte aus Bayern, mehr Vielfalt für alle und mehr Hintergrundberichterstattung“ geben.

Die Vorbereitungen laufen bereits und der Fernsehausschuss wird in den kommenden Monaten intensiv darüber beraten. Die möglichen Neuerungen im Programm erfolgen dann frühestens ab Frühjahr 2016. Zentrale Überlegungen betreffen vorrangig die Stärkung der Information und der Erklärkompetenz. Insbesondere Fachredaktionen sollen ausgebaut und trimediale Fachressorts geschaffen werden. Des Weiteren soll die Marke Rundschau gestärkt und erweitert werden. In diesem Zusammenhang erwägt der BR, die Tagesschau um 20.00 Uhr aus dem Ersten zu übernehmen. Die erfolgreiche Soap „Dahoam is Dahoam“ müsste dafür lediglich eine viertel Stunde vorgezogen werden und somit von 19.30 Uhr bis 20.00 Uhr laufen.
 
Der BR möchte mit dieser Reform den Bedürfnissen der Zuschauer aller Alters- und Gesellschaftsschichten besser gerecht werden und vor allem dem Wunsch nach mehr Informationen und Inhalten aus Bayern nachkommen. [ag]

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34 Kommentare im Forum

  1. AW: Bayerischer Rundfunk: Mehr Vielfalt ab 2016 Da will man die Rundschau stärken und erweitern, aber plötzlich ist man so scharf drauf auch die Tagesschau übernehmen zu müssen. Nur was hat die Tagesschau damit zu tun?
  2. AW: Bayerischer Rundfunk: Mehr Vielfalt ab 2016 Bayerischer Rundfunk: Mehr Vielfalt ab 2016 BR und Vielfalt grenzt an Sarkasmus.
  3. AW: Bayerischer Rundfunk: Mehr Vielfalt ab 2016 Dass sich ein regionales drittes Fernsehprogramm stärker auf sein Kerngebiet konzentrieren will und damit die Vielfalt des Landes Bayern in den Vordergrund rücken will, ist bestimmt nicht sarkastisch, sondern entspricht dem Wunsch der Zuschauer. Kontraproduktiv finde ich aber die geplante Übernahme der "tagesschau" um 20.00 Uhr. Die kann man auf über 10 anderen Programmen der Öffentlich-Rechtlichen sehen und muss das hier nicht auch noch machen. Mir wäre lieber, die "Rundschau" erhielte einen prominenteren Sendeplatz; mit 18.45 Uhr für die Hauptausgabe hat man nicht gerade einen vorteilhaften Sendeplatz gefunden.
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