„Big Bang Theory“-Serienfinale heute bei ProSieben

Die Popkultur hat dieser Serie viele schöne Gags und das Wort "Bazinga" zu verdanken: "TBBT" läuft nun auch im deutschen Fernsehen aus.

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© 2019 CBS Broadcasting, Inc. All Rights Reserved / Michael Yarish
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Nach mehr als zehn Jahren und fast 280 Episoden geht die US-Sitcom „The Big Bang Theory“ diesen Montag im deutschen Fernsehen zu Ende. In der Doppelfolge ab 20.15 Uhr auf ProSieben gibt es gleich für mehrere der schrägen Helden einen Grund zum Feiern – offenbar hat das Nobelpreis-Komitee endlich das Genie von Sheldon und Amy erkannt. Außerdem ist US-Schauspielerin Sarah Michelle Gellar („Buffy“) in einem Gastauftritt zu sehen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Die international erfolgreiche Serie um sechs schräge Wissenschaftler und eine hübsche Kellnerin wurde mehrfach mit dem Emmy ausgezeichnet, die sieben Hauptdarsteller gehören zu den Topverdienern unter den Serienschauspielern. Vor einem halben Jahr verewigten sie ihre Handabdrücke vor dem TCL Chinese Theatre in Hollywood im Zement. In Deutschland läuft „TBBT“ seit Sommer 2009.

Das eigenartige Universum dieser Serie schenkte dem englischen und deutschen Wortschatz unter anderem den Begriff „Bazinga“. Er bedeutet aus Sheldons Mund einen Ausruf des Triumphes oder einer Pointe, Fanforen zufolge ist das Kunstwort zusammengesetzt aus den Abkürzungen für die chemischen Elemente Barium, Zink und Gallium: Ba, Zn, Ga. Überhaupt tat die Serie viel dafür, Naturwissenschaften beliebter zu machen. Das reichte sogar bis hin zu Duschvorhängen mit Periodensystem, die auch in deutschen Designläden zu kaufen waren.

Die Serie öffnete der Darstellercrew auch viele Türen. „Penny“ Kaley Cuoco zum Beispiel hat im Anschluss an die Serie einen neuen, mehrjährigen TV-Deal unterschrieben. Mit dem Studio Warner Bros. plant die US-Schauspielerin die Mini-Serie „The Flight Attendant“. Die Thriller-Vorlage dreht sich um eine Stewardess, die in einem Hotel neben einer Leiche aufwacht und sich an nichts erinnern kann.

Nach dem Serienfinale blickt ProSieben am 2. Dezember aber erst noch einmal zurück. Kaley Cuoco und Johnny Galecki bieten in „Bye Bye Big Bang Theory – Das Special“ einen Blick hinter die Kulissen der beliebten US-Serie. (Christof Bock, dpa)

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  • The-Big-Bang-Theory-ProSieben: © 2019 CBS Broadcasting, Inc. All Rights Reserved / Michael Yarish

16 Kommentare im Forum

  1. Ich sehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge dem Ende entgegen. Mir hat die Serie sehr gut gefallen, auch wenn sie zum Schluss etwas ausgelutscht war.
  2. Man konnte ja vor einem halben Jahr schon viel über das Ende lesen, da wurde man ja schon unfreiwillig gespoilert. Jedenfalls scheint das Ende auch ein wenig zu polarisieren. Ich kann mich vor einem halben Jahr, als das Finale in den USA lief, sogar an eine Schlagzeile mit Details zur Handlung erinnern. Das war ziemlich ärgerlich. So (oder ähnlich) lautete übrigens die Schlagzeile: [SPOILER]Warum es gut ist, dass Sheldon den Nobelpreis bekommt[/SPOILER] Danach hatte ich meine News-App gelöscht, die diese Nachricht irgendwo gefunden hatte.
  3. Ich denke 12 Staffeln waren dann doch etwas viel. Die besten Folgen finden sich aus meiner Sicht in den Staffeln 1-3, und später vereinzelt noch mal ein paar Highlights in Staffel 6 oder 7. Die Dichte guter Episoden ist in den ersten Staffeln jedenfalls deutlich höher, als in den letzten. Die meisten Folgen bis Staffel 11 habe ich inzwischen mehrfach in deutsch gesehen, irgendwann werde ich sie noch einmal komplett in englisch schauen.
  4. Big Bang war zweifellos eine der besten Comedy Serien überhaupt. Allerdings fand ich sie in der deutschen Synchro ehrlich gesagt schlecht. Schau sie dir mal im OT an, du wirst eine ganz neue Serie erleben!!!
  5. War eigentlich jemals die Mutter von Wollowitz zu sehen ? Oder ist sie wie die Frau von Columbo nur ein Mythos
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