Börsensender „DAF“ will ins klassische Fernsehen

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Kulmbach/Potsdam – Bisher nur im Internet zu empfangen, rüstet sich das Deutsche Anleger Fernsehen (DAF) wohl auf eine bundesweite Ausstrahlung über die traditionellen Empfangswege.

So haben die Veranstalter jetzt auch das OK der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), welche die Beteiligungsstrukturen der Sender prüft, um eine Medienkonzentration zu verhindern. Die KEK hat keine Bedenken bezüglich einer eventuellen Ausstrahlung über Satellit, Kabel und Terrestrik (DVB-T).

DAF soll einen Überblick über die Entwicklungen und Ereignisse an den Börsen und Märkten in Deutschland und der Welt bieten. Seit August 2006 ist das DAF im Internet als Livestream zu empfangen. Es wird derzeit „börsentäglich“ zwischen 9 und 22 Uhr gestreamt. In Kürze soll das Programm auf 24 Stunden ausgedehnt werden.
 
Die Antragstellerin kooperiert darüber hinaus mit den Finanzportalen OnVista und Finanztreff und bietet ein kostenloses Video-on-Demand-Archiv mit Börsen- und Unternehmensinformationen an. Die Verbreitung soll neben dem Internet künftig auch über die klassischen Distributionskanäle Satellit, Terrestrik und Kabel erfolgen.
 
Das Deutsche Anleger Fernsehen ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Kulmbacher Börsenmedien AG, die auch die Börsenzeitschrift „Der Aktionär“ und das Monatsmagazin „Wert und Wachstum“ herausgibt. Rund 50 externe Finanzexperten können laut DAF-Angaben zugeschaltet und zur Entwicklung am Aktienmarkt befragt werden. Mehr als die Hälfte des Programms sende DAF live. [lf]

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