Branchenkonsortium will 3D-Brillen mit Infrarot einmotten

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Das Branchenkonsortium ZigBee will mit seinen insgesamt 400 Mitgliedern einen neuen Funkstandard für die Kommunikation zwischen 3D-Fernsehern und Brillen etablieren und mit Inkompatibilitäten aufräumen.

Der am Mittwoch vorgestellte „ZigBee 3D Sync“-Standard soll nach dem Willen des Konsortiums als robust ausgelegte Funkläsung die derzeit für 3D-Produkte eingesetzte 30 Jahre alte Infrarot-Technologie ablösen. Das gewährleiste unter anderem, dass sich die Zuschauer beim Tragen einer 3D-Brille freier bewegen könnten, weil kein direkter Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger mehr erforderlich ist. Aktuelle 3D-Technologien erfordern allerdings ohnehin eine frontale Sitzposition vor dem TV-Gerät.

Auch durch die Raumbeleuchtung verursachte Störungen könnten durch „ZigBee 3D Sync“ vermieden werden, hieß es. Die Rede war von einer innovativen Zwei-Wege-Kommunikation zwischen 3D-Brillen und -Geräten, die ein automatisches Umschalten zwischen 2D- und 3D-Videofeeds ermögliche. Darüber hinaus wird bei Brillen, die nach ZigBee 3D gebaut werden, „die  Energie effizienter genutzt“, was längere Akku-Laufzeiten ermögliche.

Der Vorsitzende der ZigBee-Allianz, Bob Heile, räumte ein, dass der Standard noch nicht finalisiert sei. Nach seiner Fertigstellung werde er den  Herstellern von Unterhaltungselektronik aber dabei helfen, den Verbrauchern 3D-Erlebnisse in einer Qualität zu bieten, wie sie besser nicht sein könne, zeigte sich Heile überzeugt. [ar]

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