Bundestagswahl in der ARD: Sondersendungen, Triell, Dokus und mehr

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© ARD
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Anlässlich der Bundestagswahl im September bietet die ARD verschiedenste Angebote. Neben Sondersendungen mit Talk und dem Triell der Kandidaten im TV gibt es auch Dokus in der ARD-Mediathek.

Am 26. September ist es soweit. Dann steht nämlich die Bundestagswahl an. Und auch dieses Jahr will die ARD die Zuschauer mit der Wahlberichterstattung auf die Stimmabgabe vorbereiten. Doch neben bewährten politischen Magazinen und Talk-Formaten sollen auch Extra-Sendungen mit mehr als 1500 Minuten im linearen Programm laufen.

Intensive Web-Präsenz

Vor allem im Hinblick auf die große Zahl der Erstwähler sei das Konzept um eine intensive Web-Präsenz ergänzt worden. So soll es nicht nur zu den meisten Sendungen eine Online-Begleitung geben. Sondern auch eigene Angebote in der ARD-Mediathek, auf tagesschau.de sowie den Social-Media-Kanälen.

Das „TV-Triell“ in ARD und ZDF

Ein Höhepunkt ist das „TV-Triell“ zur Bundestagswahl von ARD und ZDF am Sonntag, 12. September, um 20.15 Uhr. Dann treffen die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, sowie die Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU/CSU) und Olaf Scholz (SPD) aufeinander.

„Wahlarena“

Aber auch schon vorher stellen sich die Kanzlerkandidatin und die Kanzlerkandidaten einzeln in der „Wahlarena“ am 6., 7. und 15. September, jeweils um 20.15 Uhr, live den Fragen von Zuschauern. Die Townhall-Formate werden durch tagesschau.de und mit einem Fakten-Check mittels Sozialen Medien begleitet.

Einen Tag nach dem „TV-Triell“ können die Spitzenkandidaten jener Parteien in einen „Vierkampf“ treten. In der Schlussrunde der Spitzenkandidaten haben dann voraussichtlich am 23. September die Vertreter von CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke und AfD Gelegenheit, im TV um die Wählergunst zu ringen.

Dokus zur Bundestagswahl

Zudem stehen neben Talk-Formaten verschiedene Dokumentationen zu Wahlkampfthemen auf dem Programm. Bei „Story im Ersten“ geht es beispielsweise um das Ende der Ära Merkel und die unterschiedlichen Spitzenkandidaten. Auch das Erbe der Großen Koalition ist Thema.

Gen Z und die erste Wahl

Längere Dokumentationen beleuchten beispielsweise die „Generation Z“, die zum ersten Mal den Wahlzettel ausfüllt. Was erwarten die diesmal in großer Zahl aufgerufenen Erstwähler von der Politik für die Zukunft?

Auch die Propaganda aus dem Netz ist ein dokumentarisches Thema ebenso wie die Tricks der PR-Agenturen. Ebenso soll der Druck der Lobbyisten beleuchtet werden.

Sendungen am Wahltag in der ARD

Am Wahltag selbst läuft eine fast dreistündige Wahlsendung. Ab circa 17.15 Uhr sendet die ARD dann Hintergrundberichte, Interviews mit Gästen sowie Prognosen. Zudem sollen im Verlauf der Sendung aktuelle Hochrechnungen und Analysen bekannt gemacht werden. Darüber hinaus schaltet die ARD in die Parteizentralen und holt Stimmen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands ein.

Nach der „Tagesschau“ bewerten am Wahlsonntag traditionell die Parteivorsitzenden in der „Berliner Runde“ von ARD und ZDF den Ausgang der Bundestagswahl.

Online-Formate zur Wahl

Auch online will die ARD zur Bundestagswahl einiges bieten. Online-Tagebücher, Netzreporter oder Podcasts digital sind da am Start. In der ARD-Mediathek ist unter anderem der dreiteilige Roadmovie „Sound of Germany“ gefragt: Wie klingt die Gesellschaft? „Stimmst du?“ verfügbar.

Im Podcast „mal angenommen“ der „Tagesschau“ werden Wahlprogramme auf den Prüfstand gestellt und Prognosen getroffen. Was würde es beispielsweise bedeuten, wenn eine Partei mit absoluter Mehrheit regieren könnte.

Wahl-O-Mat

Übrigens können Wähler ab Anfang September mit dem Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung testen, mit welchen Thesen der Wahlprogramme sie übereinstimmen.

Genaue Sendetermine der Sondersendungen zur Bundestagswahl in der ARD will das Erste noch bekanntgeben.

Bildquelle:

  • Logo_ARD: © ARD

2 Kommentare im Forum

  1. Wenn ich schon Triell lese, platzt mir die Hutschnur. In einer Demokratie gehören alle Parteien unter 15% ins TV und zwar zusammen. Nichts priviligiert die SPD dazu, als Splitterpartei alleinig daran teilzunehmen.
  2. Das ist eben Staatsfernsehen nach altem DDR Vorbild, da entscheiden Politiker und zum Munde Berichterstatter welche Art Gehirnwäsche sie für die hier schon länger lebenden Schlafschafe für angemessen halten. Das stramme Ex-SED Altkader, 100% tige wie man sie früher nannte, im ZDF eine eigene (Polit) Talkshow haben, sagt doch wohl schon mehr als tausend Worte. Solche Menschen mit beeindruckender "Wendigkeit" wie Frau Maybritt Illner, die bis zum letzten Tag der DDR überzeugte SED-Genossin war. Und Geld dafür ist ja genug da. Schließlich wird es ja allen sinnbildlich mit der Pistole auf der Brust ab-gepresst.
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