Channel 4 soll mit Gebühren finanziert werden

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Michael Grade, früherer BBC- und ITV-Chef, würde den britischen Channel 4 gern zu einem gebührenfinanzierten Sender umgestalten. Der Unternehmer würde nach deutschem Vorbild gerne zwei öffentlich-rechtliche Sender auf der Insel sehen.

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Wie „The Guardian“ am Mittwochabend berichtete, hat sich der Unternehmer Michael Grade, der den Channel 4 ab 1997 ein Jahrzehnt lang führte, für eine Gebührenfinanzierung des Senders ausgesprochen. Der als defizitär geltende Kanal macht seine Umsätze bislang mit kommerziellen Angeboten. Nach Ansicht des Medienexperten könnte es sich die BBC leisten rund 500 Millionen Pfund ihrer jährlichen Gebühreneinnahmen von rund 3,6 Milliarden Pfund abzugeben. Die jährlichen Gebühren von 145 Pfund pro Kopf würden in einen Fonds fließen, den sich die Sender dann teilen könnten, so Grade.

Würden die Zuschauer für den Channel 4 Gebühren zahlen, könne sich derSender unabhängiger von den Werbeeinnahmen machen und in Zukunftverstärkt auf Formate nach BBC-Vorbild setzen. Noch sei der Kanal wegender Werbegebundenheit vor allem darauf angewiesen, populäre Formate zu produzieren. Mit Gebühren könne man dem öffentlich-rechtlichen Anspruchbesser nachkommen, so Grade laut dem Bericht. [cg]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: Channel 4 soll mit Gebühren finanziert werden Da kann ich nur sagen zu dem Schritt: "Just do it! 'PayTView - The better View for you.'"
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