„Charité intensiv“: Erschütternde Pandemie-Doku erhält Auszeichnung

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Der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus geht in diesem Jahr an die Pandemie-Doku-Serie „Charité intensiv – Station 43“.

Regisseur Carl Gierstorfer sei für die „konsequent zurückhaltende, beobachtende“ Produktion an der Berliner Universitätsklinik „drei Monate lang rund um die Uhr verfügbar“ gewesen und „an seine physischen und psychischen Grenzen“ gegangen, begründete die Jury. „So entsteht auch für Zuschauer ein bis an die Grenzen des Auszuhaltenden authentisches Bild der Pandemie und ihrer Folgen.“ Die Doku-Serie gehört laut Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) zu den erfolgreichsten Formaten des Jahres und wurde in der ARD-Mediathek millionenfach abgerufen.

Der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis wird voraussichtlich am 4. November beim WDR in Köln vergeben. Jedes Jahr kürt eine Jury aus ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträgern die Nachfolger. Zu den bisherigen Gewinnern zählen Petra Gerster, Anne Will, Maybrit Illner, Sandra Maischberger, Marietta Slomka, Oliver Welke und Claus Kleber. Der Preis trägt den Namen des im März 1995 gestorbenen Reporters und ehemaligen „Tagesthemen“-Moderators Hanns Joachim Friedrichs, der dafür eintrat, dass Journalismus keine Ware wie jede andere werden dürfe. „Charité intensiv“ ist zudem auch als beste Dokumentation/ Reportage für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

Quelle: dpa/ Redaktion: JN

Bildquelle:

  • chariteintensiv: rbb/DOCDAYS/Carl Gierstorfer

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