Corona-Angst beschert RTL gute Quote

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Die Ausbreitung des Coronavirus treibt viele Menschen in Deutschland um. Entsprechend groß ist das Interesse an Fernseh-Nachrichten.

Eine Sondersendung zum Coronavirus in Deutschland hat dem Privatsender RTL am Donnerstagabend einen Quotenerfolg beschert. 3,60 Millionen (11,4 Prozent) verfolgten ab 20.15 Uhr das RTL Aktuell Spezial mit Peter Kloeppel. Der Moderator diskutierte unter anderem mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) über die Strategie der Bundesregierung zur Eindämmung. Besonders groß war das Interesse bei den 14- bis 49-Jährigen mit einem Marktanteil von 19,1 Prozent. 

Auch Nachrichten der Öffentlich-Rechtlichen waren angesichts der Berichte über neue Fälle gefragt. Die Hauptausgabe der „Tagesschau“ verfolgten auf allen übertragenden Sendern 10,74 Millionen (36,1 Prozent). „heute“ kam im ZDF auf 4,49 Millionen (18,3 Prozent) und das „heute-journal“ im Zweiten sahen 5,50 Millionen (19,2 Prozent).

Abseits des Tagesgeschehens war die ZDF-Familienserie «Der Bergdoktor» mit 6,70 Millionen Zuschauern (21,1 Prozent) die erfolgreichste Sendung des Abends. Die Krimireihe «Blind ermittelt» im Ersten kam auf 4,03 Millionen (12,7 Prozent). 

Die ProSieben-Show „Germany’s Next Topmodel“ erreichte 2,38 Millionen (8,2 Prozent). Vox hatte den James-Bond-Film „Casino Royale“ im Programm, dafür interessierten sich 2,05 Millionen (7,4 Prozent). Die RTL-Serie „Der Lehrer“ erreichte 1,83 Millionen (5,7 Prozent). Die US-Komödie „Die Schadenfreundinnen“ bei Sat.1 kam auf 1,50 Millionen (4,9 Prozent). Die RTLzwei-Reportagereihe „Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt“ schalteten 770 000 (2,9 Prozent) ein. Mit der Kabel-eins-Doku „Unser Kiosk – Trost und Prost im Viertel“ verbrachten 680 000 Zuschauer (2,2 Prozent) den Abend.

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35 Kommentare im Forum

  1. Ich kann die Leute verstehen, vor dem heimischen TV ist es am sichersten. Auch wenn niemand verstehen will, dass der Hype um Corona drastisch überzogen ist. Ich hoffe nur, dass die Streaming-Bandbreiten ausreichen
  2. Der größte Teil der Berichterstattung ist schlicht widerlich, weil damit eine unglaubliche Panik erzeugt wird. Die Angst vor der Panik ist größer als die Angst vor dem Virus. Wenn in gleicher Weise über Verkehrstote in Deutschland berichtet und Angst geschürt würde, hätten wir die freiesten Straßen in Europa.
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