„Culpa“: Serienpremiere auf 13th Street

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Auch kleinere Programmanbieter schmeißen sich mit eigenproduzierten Serien inzwischen ins große Getümmel. Jetzt ist der Thriller- und Krimispezialist 13th Street mit „Culpa“ dran.

Wer zum Beichtstuhl geht, trägt Schuld mit sich, „Culpa“ also. So heißt auch die neue, auf vier Teile angelegte Serie des privaten Fernsehsenders 13th Street, der besonders für Thriller und Krimis bekannt ist. Die erste Episode am 12. Juli um 20.15 Uhr hört auf den Namen „Unten“. Diese führt den Priester (Stipe Eeceg) letztlich in eine Folterkammer. Nicht das einzige Übel, auf das der eigenwillige Pfarrer trifft, der nebenbei eine Zigarette nach der anderen raucht und in seinem spartanischen Heim Ameisenpfade legt.

Andrea (Barbara Philipp) – eine gepflegte Frau mittleren Alters – betritt eines Tages betritt die Kirche, nimmt im Beichtstuhl Kontakt zum Priester auf und bringt ihr Anliegen vor: Ihr Mann Frank (Dirk Martens) wolle wissen, ob es eine Sünde sei, die verletzte Hündin Emma mit der alten Waffe ihres Vaters zu töten. Die ungewöhnliche Absicht lässt den Priester jedoch zweifeln. Auf eigene Faust beginnt er sich, über die Sache zu erkundigen – und deckt ein Grauen auf.

Stipe Erceg ist der Priester, der in den 30 Minuten langen, kammerspielartig wirkenden Episoden das Übel an der Wurzel packt. Der 42-Jährige, der in Split (heute Kroatien) geboren wurde, war im Frühjahr im ZDF-Dreiteiler «Honigfrauen» als Geschäftsführer einer Nobelunterkunft am Plattensee und als Fluchthelfer im Einsatz.

Für den Kanal 13th Street ist „Culpa“ die erste eigenproduzierte Fictionserie, wie Geschäftsführerin Katharina Behrends bei der Präsentation in der Berliner Zionskirche sagte. Dort fand auch ein Großteil der Dreharbeiten statt. In jeder Folge sind an der Seite von Stipe Erceg Gastschauspieler dabei, neben Barbara Philipp zum Beispiel auch Ludwig Trepte, Mehmut Kurtulus und Alina Levshin. [dpa]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

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