Das Erste bringt 750. Folge von „Sturm der Liebe“ auf den Bildschirm

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Bild: Destina - Fotolia.com
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München – Die Dirndl und Lederhosen sitzen perfekt, zünftige Musik lädt zum Tanz. „Sturm der Liebe“ hat Grund zum Feiern.

Am kommenden Montag strahlt Das Erste ab 15.10 Uhr die 750. Folge von Europas erfolgreichster Telenovela aus. Gefeiert wird im oberbayerischen Idyll nahe des
„Fürstenhofs“ das traditionelle Heubodenfest. Emma Strobl, Rosalie Engel, Alfons, Hildegard und Marie Sonnbichler – alle haben sich eigens dafür in Schale geworfen. Emma allerdings vergeht trotz des ersten Platzes im Tanzwettbewerb das Lachen, als sie mit ihrer Halbschwester Rosalie aneinander gerät. Der Grund ist männlich und heißt Felix Saalfeld.

Mit ganz ähnlichen Problemen, Eifersuchtsdramen und unerfüllter Liebe hatten seit Beginn der Telenovela am 26. September 2005 bereits viele der „Fürstenhof“-Bewohner zu kämpfen. Da waren vor allem Laura und Alexander (Henriette Richter-Röhl und Gregory B. Waldis), die nach vielen Hürden in Folge 313 endlich zueinander fanden und nach Brüssel aufbrachen.
 
Liebe und Leid durchlitten auch Miriam und Robert (Inez Bjørg David und Lorenzo Patanè), ehe sie sich in Folge 520 das Ja-Wort gaben und gen Paris verabschiedeten. Dann erfüllten sich Samia und Gregor (Dominique Siassia und Christof Arnold), nach ihrer sommerlichen Traumhochzeit ihren sehnlichsten Wunsch.
 
Das Paar wanderte in Folge 703 nach Tansania aus. Ob auch bei Emma und Felix (Ivanka Brekalo und Martin Gruber) irgendwann die Hochzeitsglocken läuten, steht in den Sternen. Oder besser: in den noch geheimen Drehbüchern.
 
Pro Folge müssen von den Darstellern durchschnittlich 85 Seiten voller Dialoge auswendig gelernt und schließlich vor der Kamera umgesetzt werden. 63 750 Drehbuchseiten sind in den mehr als drei stürmischen Jahren für die Serie der Bavaria Fernsehproduktion bereits dank der rund 40 Autoren entstanden.
 
An Ideen für romantische, aber auch spannende Geschichten mangelt es dem
Dramaturgenteam um Headautor Dr. Peter Süß nie. Neben den Traumhochzeiten gab es in 750 Folgen „Sturm der Liebe“ auch Lug und Trug, ja sogar Mord und Totschlag. Insgesamt segneten sieben Personen das Zeitliche, allein im vergangenen Jahr waren es drei: Samias Vater Joshua Obote (Aloysius Itoka) wurde mit einem Aschenbecher von Fiona Marquardt (Caroline Beil) erschlagen.
 
Fiona kam später bei einem selbstverschuldeten Autounfall ums Leben. Neben ihr im Wagen saß Elisabeth Saalfeld (Susanne Huber), die schließlich ebenfalls an den Folgen des Unfalls starb.
 
Die bekömmliche Mixtur aus Liebe, Drama und oberbayerischem Flair zieht werktags in Deutschland rund drei Millionen Zuschauer vor die Fernseher und erzielte im Jahr 2008 einen durchschnittlich Marktanteil von 25,6 Prozent.
 
Der Erfolg ließ auch ausländische Sender schnell hellhörig werden: Weit über 20 Länder sind bisher vom „Sturm der Liebe“ erfasst worden, unter anderem Italien, Österreich, Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Mazedonien, Slowenien und Kanada. Zuletzt stieß Belgien hinzu. In Italien erreicht die
synchronisierte Version „Tempesta d’Amore“ über 27 Prozent Marktanteil im Hauptabendprogramm.
 
In zwei Specials unter dem Titel „Sturm der Liebe – Die schönsten Momente“ am 29. und am 30. Dezember, um 15.10 Uhr im Ersten können die Zuschauer noch mal das Beste aus den ersten 313 Folgen miterleben.
 
„Sturm der Liebe“ ist eine Produktion der Bavaria-Film im Auftrag der ARD Degeto. Produzentin ist Bea Schmidt, die Redaktion haben Dr. Wolfgang Wegmann (WDR) und Iris Kannenberg (BR). [ar]

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