Das Erste vorn – Dortmunder „Tatort“ aber unter 10 Millionen

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Der „Tatort“ im Ersten lag beim Zuschauerinteresse klar vor der „Inga-Lindström“-Folge im ZDF. Aber die 10-Millionen-Marke schaffte der Krimi nicht. Das Interesse am Dschungelcamp ließ auch etwas nach.

Der „Tatort“ aus Dortmund hat die Fernsehzuschauer am Sonntagabend am meisten interessiert. Diesmal mussten Jörg Hartmann als Hauptkommissar Faber und sein Team den Mord an einem früheren Bergmann aufklären, während rund um die alte Zeche die Stimmung hochkocht. Durchschnittlich 9,22 Millionen Zuschauer sahen ab 20.15 Uhr die neue Folge „Zorn“ – der Marktanteil lag bei 25,7 Prozent. Das waren etwas schlechtere Werte als für den „Tatort“ aus Wien eine Woche zuvor, der es über die 10-Millionen-Marke geschafft hatte.

 
Die „Tagesschau“ um 20 Uhr sahen allein im Ersten durchschnittlich 7,03 Millionen (21,1 Prozent), die Talksendung „Anne Will“ zur Diskussion über den Brexit ab 21.45 Uhr 3,60 Millionen (12,8 Prozent). Das Familienmelodram „Inga Lindström: Heimkehr“ im ZDF hatte ab 20.15 Uhr 5,69 Millionen Zuschauer (15,8 Prozent).
 
Den Science-Fiction-Action-Film „Pixels“ aus dem Jahr 2015 bei RTL sahen 2,18 Millionen (6,3 Prozent). Die neue Folge aus dem RTL-Dschungelcamp, bei der Tommi Piper als dritter Teilnehmer gehen musste, verfolgten ab 22.15 Uhr durchschnittlich 4,75 Millionen (21,4 Prozent), deutlich weniger als beim starken Wert am Samstag (6,17 Millionen/24,8 Prozent).
 
Die vor zwei Wochen gestartete Tanzshow „Dancing on Ice“ auf Sat.1 hatte 2,17 Millionen Zuschauer (6,6 Prozent), noch einmal weniger als in der Vorwoche und deutlich weniger als zum Auftakt, als 2,69 Millionen (8,8 Prozent) eingeschaltet hatten. Die Reportage „Trucker Babes – 400 PS in Frauenhand“ auf Kabel eins interessierte ab 20.15 Uhr rund 1,43 Millionen Zuschauer (4,2 Prozent).
 
ProSieben widmete sich ab 20.45 Uhr ausgiebig der amerikanischen Football-Liga NFL. Dort stand unter anderem das Halbfinalspiel zwischen den Los Angeles Rams und den New Orleans Saints an, das das Team aus Kalifornien in der Verlängerung für sich entschied. Ab 21 Uhr hatten 1,27 Millionen Zuschauer (3,6 Prozent) eingeschaltet, ab 21.45 Uhr waren 1,37 Millionen (4,8 Prozent) dabei.
 
Den Thriller „The Da Vici Code – Sakrileg“ mit Tom Hanks auf RTL II sahen im Schnitt 1,31 Millionen (4,2 Prozent), die Stylingshow „Promi Shopping Queen“ auf Vox 0,78 Millionen (2,6 Prozent) und die Wiederholung des ZDFneo-Krimis „Neben der Spur: Todeswunsch“ 0,76 Millionen (2,1 Prozent).
 [dpa]

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2 Kommentare im Forum

  1. Nach dem gestrigen Dortmunder Tatort wird wohl auch der Nächste nicht über 10 Mio Zuschauer kommen ... So ein Handlungsgewirr ... und die Locations waren auch unterste Klischee-Schublade ...
  2. So weit aus dem Fenster lehnen, wie der Dortmunder Oberbürgermeister würde ich mich aber auch nicht .... trotzdem das irgendwie schon durchaus rufschädigend ist ... Dortmunder Oberbürgermeister wünscht sich "Tatort"-Aus Auf der anderen Seite: Über einen Kölner Tatort nur mit Karnevalsverrückten und Schwulen würde sich auch die Kölner Lokalpolitik aufregen ...
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