Das Erste zieht Doku über Gewalt beim G20-Gipfel vor

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Bild: Destina - Fotolia.com
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In verschiedenen Ländern hat die Polizei gestern Wohnungen von mutmaßlichen G20-Tätern durchsucht. Anlässlich dessen zieht das Erste eine Doku auf den heutigen Abend vor, die die Gewaltausbrüche von vor gut einem Jahr in ein neues Licht rückt.

In gut einem Monat jährt sich der Hamburger G20-Gipfel und seine Gewalttaten zum ersten Mal. Und nun wurden auch noch Durchsuchungen bei mutmaßlichen Gewalttätern in Frankreich, der Schweiz und Italien durchgeführt.

Der NDR hält das für einen guten Zeitpunkt, nochmal auf die Zerstörungen hinzuweisen, die Linksextremisten im Juli 2017 anrichteten. Ein sogenannter Schwarzer Block mit 220 Menschen konnte auf der Elbchaussee zahlreiche Autos anzünden, ohne dabei von der Polizei gestört zu werden. Der Film ist gerade fertiggestellt worden und wird außerplanmäßig früher gezeigt.

Thomas Berbner und Jan Liebold vom NDR konnten immer wieder Einblicke in die Ermittlungen der Sonderkommission erhaschen, die sich mit dem Schwarzen Block beschäftigt. Diese ergeben, dass die Aktionen weniger spontan waren, als es aussah. Tatsächlich soll alles auf die Minute genau geplant worden sein.

Die 45-minütige Dokumentation „Die schwarze Gewalt – Wie der G20-Gipfel außer Kontrolle geriet“ wird heute Abend um 22.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt. [jk]

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2 Kommentare im Forum

  1. Man könnte den G20-Gipfel auch auf einem Kreuzfahrtschiff abhalten. Dann gibt es keine Krawalle und es wird aus politischer Eitelkeit auch kein Eigentum unschuldiger Bürger zerstört.
  2. Tja, dann ließe sich das Konstrukt aber nicht so schön verwursten. Medial und/oder politisch.
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