Der neue Bundestag: Erste Sitzung heute live im TV

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bundestags-wahl, Politik, Parteien; © Deutscher Bundestag/Thomas Köhler/ photothek.net
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Im Ersten gibt es heute Mittag die erste, konstituierende Sitzung live aus dem Deutschen Bundestag zu sehen.

16 Jahre nach der Ära Merkel sortiert sich das Parlament grundlegend neu. Vieles wird dabei anders sein im Deutschen Bundestag. Um die Sitzordnung wird noch gerungen. Erste Personalvorschläge für das Präsidium liegen derweil schon auf dem Tisch. Die SPD will Bärbel Bas als Nachfolgerin von Wolfgang Schäuble für das zweithöchste Amt im Staat vorschlagen. Damit könnte seit langem wieder eine Frau Bundestagspräsidentin werden.

Ein Wechsel deutet sich auch auf der Regierungsbank an. Dort könnten künftig SPD, Grüne und FDP Platz nehmen. CDU und CSU richten sich auf Oppositionsarbeit zwischen AfD und Linkspartei ein. Außerdem wird dieses Parlament sehr viel jünger. Fast ein Drittel der neu gewählten Abgeordneten sind unter 40 Jahre alt. Wird das die Parlamentsdebatten beeinflussen? Wie konstituiert sich der Deutsche Bundestag neu? Das Erste überträgt die Konstituierende Sitzung am Dienstag, 26. Oktober, ab 11:00 Uhr live aus dem Deutschen Bundestag.

Tina Hassel, Studioleiterin und Chefredakteurin Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio, moderiert die Sondersendung. Fernsehkorrespondent Daniel Pokraka meldet sich aus der Sprecherkabine und kommentiert das Geschehen im Plenarsaal.

Die Sondersendung ist eine Produktion des ARD-Hauptstadtstudios und wird im ARD Text auf Seite 150 für gehörlose und schwerhörige Zuschauerinnen und Zuschauer live untertitelt.

Text: ARD/ Redaktion: JN

Bildquelle:

  • Bundestag-2: © Deutscher Bundestag/Thomas Köhler/ photothek.net

30 Kommentare im Forum

  1. Man sollte nicht vergessen, dass die Regierung Merkel (GroKo) so lange weiter geschäftsführend im Amt bleibt, bis es eine neue Regierung gibt. Der Stichtag soll hier ja spätestens der 6. Dezember 2021 sein.
  2. Meine Steuergelder. Mehr fällt mir zu diesem aufgeblähten Politikhaufen von mittlerweile vielen Studienabrechern, ungelernten Möchtegernpolitikern nicht ein.
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