Der WDR verabschiedet die Steinkohle-Kumpel

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Am 3. November finden in Essen, Bottrop, Dinslaken, Hamm und Ibbenbüren zeitgleich Bürgerfeste unter dem Titel „Danke Kumpel!“ statt. Damit soll dem Bergbau ein würdiger Abschied bereitet werden.

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Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) ist an allen fünf Veranstaltungsorten in der Region – Zeche Zollverein in Essen, Prosper Haniel in Bottrop, Kreativ.Quartier Lohberg in Dinslaken, Bergwerk Ost in Hamm und Bergwerk Ibbenbüren vor Ort.

Zwischen 15.30 und 19.30 Uhr gibt es an allen fünf Orten ein Bühnenprogramm mit einer Filmdokumentation, Grußbotschaften der Bergleute und jeder Menge Musik von lokalen Bands.

Am Sonnabend zeigt die „Lokalzeit Ruhr“ in ihrer Sendung ab 19.30 Uhr einen Schwerpunkt zum Kohleabschied. Es gibt eine Live-Schalte zu einem der Standorte, dazu noch einen Beitrag über den Steiger Jürgen Jakubeit, den die Autoren Kai-Hendrik Haß und Paul-Patrick Nelles im letzten Jahr des Steinkohle-Bergbaus begleiteten.

Schließlich würdigt der WDR ineiner langen Filmnacht dann den Bergbau noch ausführlich. Um 23.25 Uhr ist die WDR-Filmdokumentation „Der lange Abschied von der Kohle“ zu sehen. Anschließend zeigt der Sender 0.55 Uhr die Dokumentation aus dem Jahr 1959 „Nachtschicht im Revier“ von Friedhelm Porck. Ab 3.55 Uhr folgt der Dreiteiler „Als der Ruhrpott noch schwarz-weiß war“ aus dem Jahre 2005.

Auch der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des Bergbaus. In zahlreichen über den Tag verteilten Wiederholungssendungen geht es um das Ruhrgebiet und die Kohle.

Am Dienstag, 6. November, geht das WDR-Wissensmagazin „Quarks“ um 21 Uhr der Frage nach, wie die Region die Folgen des Bergbaus in den nächsten Jahren bewältigen kann. Ranga Yogeshwar zeigt, wie der jahrelange Kohleabbau vielerorts das Erdreich vergiftet hat und wie auf diesen verseuchten Böden heute die Landesgartenschau 2020 vorbereitet wird. [jrk]

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4 Kommentare im Forum

  1. Kernkraftwerk ist doch spätestens 2022 Geschichte in Deutschland. Aber der Kohleausstieg ist ebenso wichtig. Denn was nützen die Arbeitsplätze, wenn die Umwelt zerstört wird
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