Deutsches TTE-Werk vor endgültigem Aus

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Villingen-Schwenningen – Aus Sicht des Insolvenzverwalters ist die Lage für das deutsche Entwicklungszentrum und seine 67 Mitarbeiter aussichtslos.

Nach Berichten des Konstanzer Regionalblattes „Südkurier“ kämpfe der Verwalter derzeit noch um die ausstehenden Gehälter der Belegschaft, doch auch hier herrscht wenig Hoffnung. Denn der chinesische Mutterkonzern TTE hat bisher wenig Kommunikationsbereitschaft gezeigt.

Weiterhin zitiert der „Südkurier“ aus einem Papier des Betriebsrats, in dem es heißt, dass wichtige Arbeitnehmerrechte, wie zum Beispiel der Altersschutz, völlig ausgehebelt wird. Wenn das Arbeitsamt Insolvenzausfallgeld auszahlt, dann nur über drei Monate und bis maximal brutto 5250 Euro monatlich.
 
Jetzt will sich der Insolvenzverwalter an Thomson wenden, die das Villinger Unternehmen erst vor zwei Jahren an den jetzigen chinesischen Eigentümer verkauft hatten.
 
Die chinesische TTE-Gruppe ist der weltweit größte TV-Geräte-Hersteller. Das Werk in Villingen-Schwenningen war eines der vier Forschungs- und Entwicklungszentren des Großkonzerns. [lf]

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