Dick Clark: Urvater des Musikfernsehens gestorben

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Die US-amerikanische Fernsehikone Dick Clark ist tot. Zuschauer in aller Welt kannten ihn durch die Übertragung seines traditionellen Silvesterprogramms vom New Yorker Times Square und seine Musiksendung „American Bandstand“. Clark erlag am Mittwoch im Alter von 82 Jahren den Folgen eines schweren Herzinfarkts.

Das bestätigte sein Sprecher Paul Shefrin am Abend. Clark wuchs durch seinen Vater, der eine Rundfunkstation im Staat New York leitete, mit dem Radio auf und saß schon als Teenager am Mikrofon. In den USA machte er sich als Discjockey bei einer Fernsehstation in Philadelphia mit der Show „American Bandstand“ einen Namen. 

Für die populäre Sendung, die später zu ABC wechselte, lud der DJ zwischen 1952 und 1989 Teenager ins Studio, ließ sie nach heißer Musik tanzen und unterhielt sich zwischendurch mit ihnen. Die werktäglich ausgestrahlte Show war so populär, dass sich häufig Stars wie Elvis Presley, Jerry Lee Lewis, Chuck Berry und Chubby Checker dazu gesellten. Das Format diente später als Vorlage für die erfolgreiche deutsche ZDF-Sendung „Disco“, die Ilja Richter zwischen 1971 und 1982 moderierte.
 
Vor mehr als 30 Jahren startete der TV-Gastgeber sein berühmtes Silvesterprogramm „Dick Clark’s New Year’s Rockin‘ Eve“. Er setzte ein Jahr aus, um sich von einem Schlaganfall zu erholen, nahm aber im Jahr darauf wieder das Mikrofon an sich. Nach Angaben von ABC errechnete das Museum für Rundfunkkommunikation, dass Clarks Firma insgesamt 7500 TV-Programmstunden produzierte, darunter auch 30 Serien und 20 Spielfilme. [ar]

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