DSDS: Jugendschützer zitieren RTL zur Stellungnahme

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Berlin – Vor allem die Inszenierung durch RTL, „die einige der Kandidaten gezielt lächerlich mache und damit dem Spott eines Millionenpublikums aussetzte“, stört die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM).

Besonders kritisch wurde bewertet, dass „Deutschland sucht den Superstar“ vor Ausstrahlung nicht der „Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen“ (FSF) vorgelegt wurde. Zum wiederholten Male ist damit nach Meinung der KJM eine Sendung, die aus Jugendschutzsicht nicht offensichtlich unbedenklich ist, ohne Befassung der FSF gezeigt worden.

In diesem Zusammenhang sind den Jungendschützern vor allem die Kommentare von Dieter Bohlen ein Dorn im Auge (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Im Rahmen des bisherigen Verfahrens kam die KJM laut eigenen Angaben zu dem Ergebnis, „dass eineEntwicklungsbeeinträchtigung von Kindern und Jugendlichen nicht ausgeschlossen werden kann“.
 
Die mündliche Anhörung des Kölner Privatsenders wird durch die zuständige niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) durchgeführt. Vom Ergebnis der Anhörung von RTL wird abhängen, ob die KJM rechtsaufsichtliche Maßnahmen ergreift. [lf]

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