„Durch die Nacht mit…“ Kai Diekmann und Henryk M. Broder auf Arte

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Straßburg, Frankreich – Die Arte-Reihe „Durch die Nacht mit…“ beginnt das Jahr 2009 mit einem Paukenschlag: In Berlin treffen der Bild-Zeitung-Chef Kai Diekmann und Journalist Henryk M. Broder aufeinander.

Mit der Begegnung zwischen dem Journalisten Henryk M. Broder, bekannt für seine streitbaren Polemiken und Provokationen, und dem Bild-Chefredakteur Kai Diekmann kommt es zu einem Treffen zweier der streitbarsten und meinungsfreudigsten Männer der Bundesrepublik.
 
Im Axel-Springer-Haus begrüßt Kai Diekmann Henryk M. Broder zu einer langen Berliner Nacht. Gemeinsam sprengen sie den Empfang der FDP-nahen Walter Rathenau-Stiftung zu Ehren von Hans-Dietrich Genscher und begegnen sofort Rivalen wie Weggefährten. Beim Abendessen im „Diener“, einem Klassiker der
Westberliner Restaurantszene, wird danach einander kräftig auf den Zahn gefühlt.

Auf den Boden der Tatsachen bringt Broder Diekmann im weiteren Verlauf der Nacht, denn ein äußerst schlichtes Internet-Café in Schöneberg steht ebenso auf seinem Plan wie eine Fahrt mit der Berliner U-Bahn. Beim Mitternachtsschmaus in einem vietnamesischen Restaurant kommt man sich dann doch etwas näher. „Wir sind uns gar nicht so unähnlich“, muss Kai Diekmann konstatieren. Doch während Broder sich entspannt um Kopf und Kragen redet, steht Diekmann ständig unter Strom: Bild- und B.Z.-Redaktion müssen jederzeit mit seinen Anrufen rechnen.
 
Nach einem gemeinsamen Besuch des mittellosen Künstlers Clemens Wedel, nehmen Broder und Diekmann gegen Ende ihres Treffens in der Spandauer Druckerei die frische Bild entgegen. Spät in der Nacht wird nach einem erstaunlich launigen Zusammensein klar: Hier ist die Saat für eine Männerfreundschaft gestreut worden. [cg]

Bildquelle:

  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

1 Kommentare im Forum

  1. AW: "Durch die Nacht mit..." Kai Diekmann und Henryk M. Broder auf Arte Das wird bestimmt ein Fest. Mal sehen ob das an Friedman/Schlingensief rankommt.
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