„Ein Fall für Conti“ – neuer Teil der Reihe auf Arte

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Desiree Nosbusch als Anwältin
Foto: ZDF/ Georges Pauly

Bereits vor einem Jahr lief der erste Teil der Krimireihe „Ein Fall für Conti“ mit Désirée Nosbusch als Hamburger Anwältin. Heute zeigt Arte mit „Spieler“ den zweiten Teil der Reihe.

Am heutigen Freitag um 20.15 Uhr zeigt Arte den Krimi „Ein Fall für Conti – Spieler“ aus der Reihe um die Hamburger Anwältin Anna Conti (Désirée Nosbusch). Diese hatte in ihrem ersten Fall im April 2023 („Meine zwei Gesichter“) nach einer Auszeit erfolgreich den Weg zurück ins Berufsleben gefunden. Nun bekommt es die Titelheldin mit dem merkwürdigen Bruderpaar Stolpe zu tun, nachdem sie einen der Brüder nach einem von ihm begangenen Banküberfall vor Gericht vertritt. Bei Recherchen der Staatsanwältin stößt diese auf einen breits 16 Jahre zurückliegenden Fall, der Parallelen zum Vorgehen Stolpes aufweist. Als die Tatwaffe von damals in seiner Wohnung gefunden wird, fragt sich auch Conti, ob sie ihrem Mandanten überhaupt noch trauen kann. Frank Stolpe führt sie dabei mit einem auf ihren Unterarm gekritzelten Hinweis zu seinem Bruder, dem drogenabhängigen Künstler Martin (Mirco Kreibich).

Bereits zweiter Teil der Reihe mit Désirée Nosbusch

Désirée Nosbusch (möglicherweise bekannt aus „Blutholz“ oder „Sisi“) spielt in der inzwischen zweiteiligen Krimireihe eine Top-Anwältin, die in diesem Film – trotz ihrer langen Berufserfahrung – beinahe einem Menschen auf den Leim geht. Einem Klienten, der dermaßen lügt, dass sich die Balken biegen und eine wirklich grandiose Show abzieht – vor Gericht und auch danach. Er wird gespielt von Mark Waschke (spielte zum Besipiel in „Tatort“, oder auch in „Eine fremde Tochter“), der den ganzen Film hindurch mit einer geradezu unheimlichen Freundlichkeit und penetrant guter Laune aufwartet, die Anwältin und Zuschauer gleichermaßen in einige Verwirrung stürzt. 

Der Film von Regisseur Nathan Nill erzählt eine hinterlistige Geschichte, gewürzt mit einigen witzigen Einlagen – und mit einem verblüffendem Schluss. Im Zentrum des Geschehens steht jedoch ein scheinbar unbescholtener, suchender Mann, der sich als ein Spieler des Lebens entpuppt und vor nichts und niemandem Halt macht. Bis er vielleicht doch noch lernt, Verantwortung zu übernehmen.

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