Eins Plus geht auf große Schottland-Tour

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Saarbrücken – Dudelsack, Kilt und Whisky stehen symbolisch für die schottische Kultur. Doch die Schotten und ihr Land haben wesentlich mehr zu bieten.

Die Eins-Plus-Europa-Tour Schottland erkundet am 4. Januar 2009 kulturelle, historische und landschaftliche „Schätze“, die das Land für Touristen und Einheimische so reizvoll machen. Ob Lowlands, Highlands, Edinburgh oder das Ungeheuer von Loch Ness, dem Zuschauer bietet Eins Plus mit seiner Tour außergewöhnlich schöne Ansichten.

Atemberaubende Landschaften und historische Sehenswürdigkeiten stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie Jahrhunderte alte Mythen und Sagen. Kombiniert werden diese Eindrücke mit kulturellen Highlights, wie den größten Theater- und Kleinkunstfestivals Europas. Eins Plus beendet seine Tour durch Schottland mit einem Beitrag über die Schotten und ihr „flüssiges Gold“, den Whisky.
 
„Reisewege Schottland – In den Highlands“, Ein Film von Christian und Dorlie Fuchs, Sendetermin: Sonntag, 04. Januar, 16 Uhr
 
Die Highlands beginnen jenseits der Linie Glasgow-Edinburgh und nördlich von Scone, dem historischen Krönungsort der schottischen Könige. Reizvoll ist dieser Teil Schottlands nicht nur als Vorlage für schaurig schöne Geschichten, sondern vor allem aufgrund seiner einzigartigen Landschaften. So wie die wild zerklüftete Küste des vom Golfstrom verwöhnten Western Ross, zwischen Isle of Skye, Ullapool und zu Füßen der nordwestlichen Highlands.
 
Durch eines der geschichtsträchtigen Täler der Highlands führt heute eine der schönsten Eisenbahnstrecken Großbritanniens. „The Jakobiter“ heißt der schnaufende Traditionszug, der mit seinem Namen an eine legendäre schottisch-englische Schlacht erinnert. Die Zugfahrt führt die Reisenden durch eine Landschaft „zartester Anmut und abgrundtiefer Schroffheit“ und macht unter anderem Halt am Moor von Rannoch.
 
„Reisewege Schottland – In den Lowlands“, Ein Film von Christian und Dorlie Fuchs, Sendetermin: Sonntag, 04. Januar, 16.45 Uhr
 
Schottlands Südgrenze mit England verläuft zwischen der Solway-Bucht im Westen und dem Fluss Tweed im Osten. Das zwischen Engländern und Schotten lang umkämpfte Grenzgebiet der Lowlands erstreckt sich bis an den Rand von Glasgow. Der träge Tweed und seine Uferlandschaften lieferten unter anderem den Stoff für die in die Literatur eingegangenen Grenzlandballaden, die Sir Walter Scott Anfang des 19. Jahrhunderts auf der schottischen Uferseite schrieb.
 
Auch der Fluss Clyde erzählt von der Geschichte und den Menschen dieser Landschaft. Er entspringt im Herzen der Lowlands, passiert wilde Schluchten zwischen waldreichen Hügeln und gelangt schließlich in eines der größten Kohlereviere Schottlands. Im Norden an seiner Mündung durchquert er Glasgow, das alte Industrie-Herz Schottlands, das sich nach überwundener Krise in eine pulsierende Finanzmetropole verwandelt hat.
 
„Schätze der Welt – Erbe der Menschheit: Edinburgh, Großbritannien – Hauptstadt Schottlands“, Ein Film von Ulrike Becker, Sendetermin: Sonntag, 04. Januar, 17.30 Uhr
 
Nirgendwo wird schottische Identität so sehr gepflegt wie in Edinburgh. Tartan, Kilt und Dudelsack sind allgegenwärtig. Die Edinburgher Altstadt ist die schottische Touristenattraktion Nummer Eins. Wie eine Perlenkette ziehen sich die schmalen Altstadthäuser den Kamm eines Vulkanfelsens hinauf. An seiner höchsten Stelle erhebt sich das Edinburgh Castle – über Jahrhunderte hart umkämpft und Zankapfel im Konflikt zwischen Schottland und England. Von der Burg führt Edinburghs Königstraße, die Royal Mile, hinab zum Holyrood-Palast, der königlichen Residenz. Eine Straße, auf der Staatskarossen und Henkerkarren rollten. Eine Straße des Volkes, die im Sommer, wenn in Edinburgh mehrere Festivals gleichzeitig stattfinden, zu einer einzigen Bühne wird.
 
„Meeres Leuchten – Eine Reise zu Schottlands Leuchttürmen“, Ein Film von Ulrike Becker, Sendetermin: Sonntag, 04. Januar, 17.45 Uhr
 
Die Küste Schottlands zählt zu den gefährlichsten in Europa und verfügt deshalb über die meisten Leuchttürme auf unserem Kontinent: zweihundert Major und Minor Lights. Siebenundneunzig davon wurden von den Vorfahren des Schriftstellers Robert Louis Stevenson gebaut. Dessen Großvater führte nicht nur Ende des 18. Jahrhunderts die Straßenbeleuchtung in Edinburgh ein, sondern war auch der erste Chef-Ingenieur der schottischen Leuchtturmbehörde. Auch die beiden folgenden Generationen haben sich durch ihre Pionierleistungen in der Leuchtturmgeschichte verewigt. Dazu zählen die Rocklights, Leuchttürme, die mitten im tosenden Ozean auf einsamen Felsenriffen stehen. Bell Rock, Skerryvore, Dhub Artach und Muckle Flugga heißen die berühmtesten.
 
Mindestens sechs Wochen dauerte früher eine Schicht für die Leuchtturmwärter „in den Gefängnissen der See“. Heute sind die schottischen Leuchttürme nicht mehr bemannt. Der Film führt zu den schönsten Leuchtturmstandorten Schottlands, auf die Hebriden, nach Orkney und Shetland. Er zeigt atemberaubende Küstenlandschaften und lässt die letzten Zeugen eines verschwundenen Berufsstandes zu Wort kommen.
 
„Das Ungeheuer von Loch Ness – Des Rätsels Lösung“, Ein Film von Dave Stewart, Sendetermin: Sonntag, 04. Januar, 18.45 Uhr
 
Noch heute schwören Menschen, dass sie das Ungeheuer von Loch Ness mit eigenen Augen gesehen haben. Die BBC und der NDR haben sich vor vier Jahren auf die Suche nach dem Ungeheuer begeben, um das Rätsel um „Nessie“ endgültig zu lösen. Mit modernster Sonartechnik hat ein Expertenteam den 36 Kilometer langen und 230 Meter tiefen See durchmustert. Nichts könnte dieser akribischen Suche entgehen. Aber wenn Nessie tatsächlich existiert, was für ein Tier wäre es dann überhaupt? Der Biologe Steve Leonard geht der These nach, dass Nessie ein Plesiosaurier sein könnte, der im See überlebt hat. Mit Rückblenden in die Erd- und Entwicklungsgeschichte und in die Zoologie erläutert er die Lebensmöglichkeiten eines solchen Wesens.
 
„Flüssiges Gold – Die Schotten und ihr Whisky“, Ein Film von Uwe Schwering, Sendetermin: Sonntag, 04. Januar, 19.30 Uhr
 
Lange galt er als das Getränk alter Männer. Doch inzwischen ist der Whisky der erfolgreichste Schnaps der Welt und Schottlands wichtigstes Exportgut. Im „Land der aufgehenden Sonne“ ist er inzwischen so beliebt, dass ein japanischer Getränkekonzern auf der schottischen Whisky-Insel Islay eine Destille übernommen hat. Kein anderer Tropfen entwickelt so viel Mythos und Magie wie der Whisky, der mindestens drei Jahre alt sein muss, um sich „Scotch“ nennen zu dürfen.
 
ARD-Korrespondent Uwe Schwering hat sich mit seinem Team auf die Spuren dieser hochprozentigen nationalen Ikone begeben. Die Reise führt über die Speyside – das Goldene Dreieck der Whiskyproduktion -, die Highlands, die Mull of Kyntire, die Inseln Islay, South Uist und Eriskay, bevor es zurück aufs Festland nach Glasgow geht – die größte Abfüllstraße für das „flüssige Gold“. [cg]

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