Eins Plus-Schwerpunkt: St. Petersburg

0
12
Bild: Destina - Fotolia.com
Bild: Destina - Fotolia.com
Anzeige

Eins Plus startet ab 13. Januar 2008 die Reihe „Die schönsten Städte der Welt“.

Jeden zweiten Sonntag im Monat von 16:00 bis 19:00 Uhr widmet sich das digitale Service-, Ratgeber- und Wissensprogramm der ARD einer faszinierenden Kultur- und Urlaubsmetropole.

Die Reihe beginnt mit der nördlichsten Millionenstadt der Erde: St. Petersburg. Fünf Sendungen laden ein zu einem Streifzug durch die zauberhaften „Weißen Nächte“, zeigt die schönsten Sehenswürdigkeiten, erzählt spannende Geschichten über die Brücken im „Venedig des Nordens“ und blickt hinter die Kulissen des traditionsreichen Grand Hotel Europa.
 
Schlaflos in St. Petersburg, Ein Streifzug durch die weißen Nächte, Sendetermin: Sonntag, 13.01.2008, 16:00 Uhr, Film von Patrik Baab
 
Wenn in den Monaten Juni und Juli in St. Petersburg der Abend kommt, beginnt keineswegs die Nacht: Die Stadt liegt so weit nördlich, dass es im Sommer nicht mehr ganz dunkel wird– es bleibt ein mattes, silbrigblaues Glühen am Himmel. In der Zeit der so genannten Weißen Nächte gibt es in St. Petersburg besonders viel zu erleben: Russische Geschäftsleute feiern ausschweifende Partys, Hochzeitspaare besiegeln auf der Wassili-Insel den Bund fürs Leben und Touristen bewundern die großartige Kulisse der Stadt bei nächtlichen Bootstouren auf der Newa. Auf ihrem Weg durch die Nacht begleitet Patrik Baab fünf Petersburger und blickt dabei auch hinter die Fassaden der prächtigen Paläste. Der Weg dieser Menschen zeichnet ein Bild der russischen Ostsee-Metropole und gleichzeitig ein Porträt des neuen Russland.
 
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit, St. Petersburg – Das Venedig des Nordens, Sendetermin: Sonntag, 13.01.2008, 16:30 Uhr, Film von Martin-Jochen Schulz
 
Mit seinem barock-klassizistischen Zentrum gehört das „Venedig des Nordens“, wie St. Petersburg häufig genannt wird, zu den schönsten Städten Europas. Eine neue Hauptstadt nach westlichem Vorbild hatte Peter der Große sich mit dieser Stadt geschaffen. Kaum eine andere russische Stadt wurde von so vielen Dichtern beschrieben. Komponisten wie Tschaikowski, Mussorgski und Schostakowitsch sowie berühmte Maler und Bildhauer prägten das Gesicht und die Atmosphäre dieser Stadt. Der Film orientiert sich an der Architektur des zaristischen „Goldenen Zeitalters“ und blickt auch auf das heutige Leben in der Stadt.

St. Petersburg, Sendetermin: Sonntag, 13.01.2008, 16:45 Uhr
 
St. Petersburg ist unbestritten die schönste Stadt Russlands. Die Prachtstrasse, der Newski Boulevard, lädt zum ausgiebigen Bummeln ein. Der Peterhof ist nach dem Krieg aus Ruinen auferstanden. Aus 140 Fontainen schießt wieder funkelndes Wasser in den Himmel. Die Peter-Paul-Festung thront auf der Haseninsel. In der Kathedrale mit ihrer prachtvollen, goldenen Turmspitze liegen die sterblichen Überreste der Zaren. Die imperiale Größe der Eremitage und dem davor liegenden Exerzierplatz zieht jeden Besucher in seinen Bann. Doch damit nicht genug an faszinierenden Sehenswürdigkeiten…
 
Die Brücken von St. Petersburg, Sendetermin: Sonntag, 13.01.2008, 17:45 Uhr, Film von Marcus Weller
 
Ganz St. Petersburg liegt im Wasser. Da es kaum Fähren gibt, aber zahlreiche Inseln, sind es die Brücken der Stadt, die das Leben erst möglich machen. 539 gibt es hier davon. Als Petersburger verbringt man einen Großteil seines Lebens irgendwo an den Ufern der Newa oder auf den Brücken zwischen den Inseln. Für die Menschen, die Stadt und ihre Brücken arbeitet ein Mann schon seit rund 40 Jahren: Wladimir Michajlych Zaizew, der Brückenmeister. Täglich ist er mit seinem Boot unterwegs, um die Konstruktionen zu begutachten, Reparaturen zu organisieren, Neubauten zu beaufsichtigen und mit Kollegen die neuesten Geschichten auszutauschen. Und wenn er dabei die Zeit vergisst, bekommt seine Frau zuhause die beliebteste Ausrede der Stadt zu hören: „Schatz, die Brücke war schon hoch.“
 
Grand Hotel Europa – St. Petersburg, Sendetermin: Sonntag, 13.01.2008, 18:15 Uhr, Film von Rita Knobel-Ulrich
 
Das Grand Hotel Europa in St. Petersburg – ein Mikrokosmos des heutigen Russland: Im edlen Jugendstilrestaurant zupfen bedürftige Musiker die Harfe und begleiten pürierte Suppen und Birne Helene, wenn Geschäftsleute tafeln. An der Bar arbeitet sich Igor, Doktor der Geologie, seit einigen Jahren nicht mehr durch das ewige Eis am Polarkreis, sondern durch die Eiswürfel von Cocktails. Der Staat hat seinen Lohn nicht mehr gezahlt, also beschränkten sich seine Expeditionen nun auf die Bar. Er nimmt es philosophisch – so sei das Leben nun mal. Die Hotelwäsche reinigen Ingenieurinnen, die Zimmer putzen ehemalige Krankenschwestern. Engelbert Gamsriegler, der österreichische Chefkoch des Hotels, ist eigentlich ein Gemütsmensch, nur mit den Kaviarhändlern legt er sich beim Probieren ihrer Ware regelmäßig an. In Suite 112 wohnt José Carreras, der immer, wenn er in Petersburg gastiert, ins Grand Hotel Europa geht. Er ist sich dessen bewusst, dass hier Tschaikowskij, Prokofjef und Schostakowitsch wohnten, dinierten und musizierten. Auch die fürstlichen Verwandten der Zarenfamilie logierten hier – bis 1917 im Winterpalais, unweit des Hotels, der Sturm auf die alte Ordnung ausbrach. Aus Petersburg wurde Petrograd, dann Leningrad. In die russische Nobelherberge zog der Mief des realen Sozialismus ein. Erst nach der Perestrojka kam der alte Glanz wieder. Aus der Stadt der Revolution wurde wieder St. Petersburg, das Jevropejskaja wieder zum Grand Hotel Europa – wunderschön restauriert. [mg]

Bildquelle:

  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

0 Kommentare im Forum

Alle Kommentare 0 im Forum anzeigen

Kommentieren Sie den Artikel im Forum