Eins Plus sendet Programm für Wanderfreunde

0
21
Bild: Destina - Fotolia.com
Bild: Destina - Fotolia.com
Anzeige

Berlin – Wandern macht im Oktober bei schlechtem Wetter oft keinen richtigen Spaß. Am Sonntag, dem 14. Oktober macht das gar nichts, denn dann holt Eins Plus die Natur ins Wohnzimmer und zeigt die schönsten Wanderrouten zwischen Bodensee und Tessin.

Angefangen an den ruhigen Ufern des größten Sees Mitteleuropas geht der dreistündige Fußmarsch bergauf, bergab durch herrliche Landschaften zu den interessantesten Orten. Er gipfelt zwischendurch auf atemberaubenden 3 777 Metern Höhe, um schließlich im Schweizer Verzascatal Entspannung zu bringen.

Los geht’s um 16 Uhr mit einer Rücksackwanderung am Bodensee gezeigt. Von der Halbinsel Höri im westlichen Bodensee haben die beiden Thüringer Heike Opitz und Robby Mörre noch nie etwas gehört. Um diesen weißen Fleck auf der Rucksackwanderkarte mit Eindrücken zu füllen, machen sie sich von Rielasingen bei Singen auf den Weg: vorbei an faszinierenden Naturphänomenen wie den Hegauer Vulkanbergen, durch malerische Städtchen wie das schweizerische Stein am Rhein, zu den einstigen Wohnorten von Otto Dix und Hermann Hesse sowie auf dem ornithologischem Uferweg bei Horn.
 
Bereits eine halbe Stunde später, um 16:30 Uhr, lockt der Walserweg von Oberstdorf bis Obermutten. Die Siedlungsgeschichte der alemannischen Volksgruppe Walser beginnt im 13. Jahrhundert und führt über einen großen Teil des Alpenbogens vom Wallis bis nach Vorarlberg. Mit ihrem Ruf und ihrer Erfahrung als Hochgebirgssiedler waren die Walser bei den Feudalherren, die in großen Höhenlagen der Alpen ihre unfruchtbarsten Ländereien besaßen, besonders willkommen. Und so stießen sie in Höhen hinauf, wo der Mensch es zuvor noch kaum geschafft hatte zu leben. Ein Fernseh-Team wandert in dieser Dokumentation auf dem Walserweg von Oberstorf nach Obermutten in der Schweiz.
 
Ab 17:15 Uhr wird das Ötztal in zwei Teilen vorgestellt. Vor mehr als 5300 Jahren konservierte das Eis der Alpengletscher einen Jungsteinzeitmenschen, der 1991 gefunden und auf den Namen „Ötzi“ getauft wurde. Im Ötztal, mit zirka 70 Kilometern das längste Seitental des Inns, sind die Rucksack-Wanderer Heike Opitz und Robby Mörre auf Tour. Das Tal erstreckt sich von 700 Meter über Normal Null bis unter den Alpenhauptkamm, der mit der Wildspitze die eisige Höhe von 3 777 Metern erreicht.
 
Um 18:15 stellt die Schweizer Besteseller-Autorin Kathrin Rüegg zusammen mit dem Filmemacher Werner Otto Feißt ihr Verzascatal vor. Der Film „Im Tal der grünen Wasser“ stellt die Region im Tessin vor. Jahr für Jahr besuchen Tausende diesen romantischen Flecken Natur. Aber lernen sie das „Aquaverdetal“ wirklich kennen? Werner O. Feißt, der auch Rüeggs Partner in der Kochsendung „Was die Großmutter noch wusste“ war, hat seine Kollegin 1993 mit der Kamera besucht und gemeinsam sind sie zu unbekannten Winkeln des Tales gegangen. Orte, wo der normale Besucher meist nicht hinkommt: zum Beispiel „Püscen negro“ oder „Die Hexen von Sonogno“, wie Kathrin Rüegg sie nennt, oder auch die Fresken von Brione, die Zeugnis geben von der Kunst Italiens im 14. Jahrhundert. [lf]

Bildquelle:

  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

0 Kommentare im Forum

Alle Kommentare 0 im Forum anzeigen

Kommentieren Sie den Artikel im Forum