Eins Plus über die Erforschung des Weltraums

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Stuttgart – Am 22. Februar lautet der Sonntagsschwerpunkt bei Eins Plus „Die Erforschung des Weltraums“.

Der Weltraum fasziniert die Menschen seit Jahrtausenden – die Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften der Welt. Aber erst die moderne Technik ermöglichte eine genauere Erforschung des Alls. Von der „String-Theorie“ bis zum größten Teleskop der Welt, vom ersten Menschen im Weltraum bis zum ersten Weltraumtouristen, die Erforschung des Weltraums ist am 22. Februar ab 17 Uhr Schwerpunktthema in Eins Plus.

„Ein Fenster zum Universum“ lautet der Titel des Films um 17 Uhr, in dem es um das Riesenteleskop vom Cerro Paranal geht. Fasziniert richten sich die Augen der Sternforscher auf den Cerro Paranal, einen Berg in der chilenischen Wüste. Dort, inmitten einer lebensfeindlichen Landschaft aus Sand und Salz, steht das größte optische Teleskop der Welt. „Ein Fenster zum Universum“ erzählt vom Countdown der letzten Monate und Tage vor dem „First Light“, dem Moment, als das Teleskop zum ersten Mal auf das Weltall ausgerichtet wurde.
 
„Helden im All“ ist anschließend um 17.45 Uhr zu sehen. Der Film von Martin Hübner thematisiert den steinigen Weg der Menschen zu den Sternen. Der Film rekapituliert die spannende Geschichte der ersten Weltraumflieger. 12. April 1961: Das erste Mal in der Geschichte versucht ein Mensch, den Weltraum zu bezwingen. Eingezwängt in eine winzige Kapsel auf der Spitze einer Rakete sitzt ein 27-jähriger Major der Sowjetarmee, unter ihm Tausende Tonnen mit hochexplosivem Treibstoff. Bis dahin kannte niemand den tollkühnen Weltraumpiloten Juri Gagarin.
 
„Was Einstein noch nicht wußte: Das Rätsel des Universums“ heißt der Film von Joseph McMaster und Julia Cort, der um 18.30 Uhr bei Eins Plus zu sehen ist. Albert Einstein suchte Jahrzehnte seines Lebens nach „dem heiligen Gral“ der Physik – und scheiterte. Jetzt aber glauben Wissenschaftler, das Rätsel der Weltformel mittels der String-Theorie gelöst zu haben.
 
Der Grundgedanke dieser Theorie ist faszinierend: Alles in unserer Welt, von den kleinsten Atomen bis zu den entferntesten Galaxien, ist aufgebaut aus unvorstellbar kleinen, schwingenden Fäden aus purer Energie, den Strings. Brian Greene ist einer der führenden String-Theoretiker. „Wenn einer in der Lage ist, diese Theorie dem Normalsterblichen zugänglich zu machen, dann Greene“, schreibt das New York Magazine.
 
Der Film „Raumtraum“ von Michael Wolff schließlich läuft um 19.15 Uhr und behandelt den Weltraum-Tourismus. Wer schaut nicht gerne in die Sterne? Und wer hat nicht schon einmal davon geträumt, ins Weltall zu fliegen? Der Blick auf die Erde aus dem Weltall fasziniert die Menschen, aber bislang konnten sich nur zwei Touristen einen Ausflug auf die internationale Raumstation leisten.
 
Damit Touristen zu geringeren Preisen ins Weltall kommen, haben private Firmen in der ganzen Weltbegonnen, wieder verwendbare Raumschiffe zu entwickeln, um Touristen auf 100 Kilometer Höhe zu bringen und ihnen eine beeindruckende Aussicht zu bieten. Der Autor hat Weltraumtouristen in Russland, den USA, Rumänien und England getroffen und gibt in seiner Dokumentation einen Überblick über Weltraumtourismus heute und in Zukunft. [ar]

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