Elektronischer Sport ab Sommer auf ProSieben Maxx

0
27
Bild: Destina - Fotolia.com
Bild: Destina - Fotolia.com
Anzeige

Ein neues Publikum nimmt ProSieben Maxx ab Sommer ins Visier, denn mit der Übertragung von E-Sports-Veranstaltungen zielt der Sender auf die große Gamer-Community. Das ungewöhnliche Ideen Erfolg haben können, wies der Sender mit den Übertragungen zur Football-Liga NFL nach.

Mut zu ungewöhnlichen Entscheidungen kann man den Machern von ProSieben Maxx nicht absprechen. Schon die Idee, mit American Football eine in Deutschland nicht besonders populäre Sportart live zu übertragen, war gewagt. Das Risiko hat sich jedoch gelohnt, wie die für den Spartensender hervorragenden Quoten belegten. Für den Sommer hat sich ProSieben Maxx nun für das nächste, eher ungewöhnliche Format entschieden und wird ab 1. Juni erstmals E-Sports-Veranstaltungen übertragen.

Damit spricht der Sender aus der ProSiebenSat.1-Mediengruppe eine neue Zielgruppe an: Die Gamer. Denn bei den E-Sport ermitteln die Teilnehmer die besten Zocker in diversen Videospielen. Neben Sportspielen, wie sie auch Sky mit der Virtuellen Bundesliga Mitte Mai in den Blickpunkt rücken wird, bieten sich hier meist die Multiplayer-Gefechte von Shootern an.
 
Ein solcher wird auch bei ProSieben Maxx im Mittelpunkt stehen, denn der Sender wird zehn Wochen lang von der „ELeague“ berichten, bei der 24 internationale Mannschaften im Spiel „Counter-Strike: Global Offensive“ um 1,2 Millionen US-Dollar gegeneinander spielen werden. Ein Risiko will René Carl, Senderchef von ProSieben Maxx, in der Übertragung nicht erkennen: „E-Sport-Veranstaltungen sind längst zu einem Massenphänomen geworden und begeistern vor allem ein junges, männliches Publikum weltweit. Aus diesem Grund passt die ELeague perfekt zu unseren Zuschauern“, wie es in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung heißt.
 
Die Veranstaltungen werden ab Juni immer mittwochs um 0 Uhr zu sehen sein. Ob ProSieben Maxx mit der „ELeague“ an die Erfolge der NFL-Übertragungen anknüpfen kann, ist jedoch höchst fraglich. Allerdings zeigen unzählige Let’s Plays auf Youtube auch, dass es ein Publikum gibt, das anderen Menschen bei Spielen zuzuschauen bereit ist. [buhl]

Bildquelle:

  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

0 Kommentare im Forum

Alle Kommentare 0 im Forum anzeigen

Kommentieren Sie den Artikel im Forum