Europas größtes Klassik-Open-Air auf Eins Festival

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Beim größten Open-Air-Klassik-Ereignis Europas, dem „Konzert für Europa 2007“, begeisterten die Wiener Philharmonikern unter Führung von Valéry Gergiev, einer der gefragtesten Dirigenten der Welt rund 140 000 Zuschauer.

Konzert für Europa 2007- Die Wiener Philharmoniker open air, Sendetermin: Sonntag, 19.08.2007 um 20:45 Uhr, Aufzeichnung vom 24. Mai 2007, Schloss Schönbrunn
 
Das Konzert im Schlosspark zu Schönbrunn fand zum vierten Mal vor der atemberaubenden Wiener Kulisse statt. Bei regelrechtem „Kaiserwetter“ sendete Österreich seinen musikalischen Gruß in alle Welt, der über die Landesgrenzen hinaus zum kulturellen Markenzeichen der Alpenrepublik avanciert ist. Das russische Programm mit Werken von Tschaikowsky bis Strawinsky wurde erstmals auch optisch umgesetzt: Kathrin Czerny und Mitglieder des Wiener Staatsopernballetts tanzten vor der Gloriette und dem Neptunbrunnen Szenen aus „Schwanensee“, „Nussknacker“ und „Sacre du Printemps“. Die Geschichte dieses größten Open-Air- Klassik-Events bestätigt den Erfolg: drei Konzerte mit insgesamt 250 000 Besuchern und rund 400 Millionen Zusehern an den Bildschirmen weltweit konnte es bisher verzeichnen.

Va savoir – keiner weiß mehr, Sendetermin: Samstag, 18.08.2007 um 20:15 Uhr Spielfilm Frankreich / Italien / Deutschland 2001
 
Camille (Jeanne Balibar), eine französische, in Italien lebende Schauspielerin, kommt im Rahmen einer Europatournee mit ihrer Theatergruppe nach Paris. Dort begegnet sie ihrem damaligen Lebensgefährten Pierre (Jacques Bonnaffé), zum ersten Mal nach der dramatischen Trennung. Dabei lernt Camille auch seine neue Freundin, die Ballett-Lehrerin Sonia (Marianne Basler) kennen. Zur gleichen Zeit begibt sich Camilles aktueller Freund Ugo (Sergio Castellitto), der Regisseur ihrer Theatergruppe, in Paris heimlich auf die Suche nach einem unveröffentlichten Manuskript des Schriftstellers Goldini, um sich als dessen ehrenvoller Entdecker feiern zu lassen. Dabei lernt er die Kunststudentin Dominique (Hélène de Fougerolles) kennen, die überaus interessiert ist, ihm bei seiner Suche zu helfen. Als Ugo kurz darauf eine Privatbibliothek besucht, stellt sich heraus, dass diese sich ausgerechnet in dem Appartment befindet, das Dominique mit ihrer Mutter und ihrem Bruder bewohnt. Von jetzt an spitzen sich die Ereignisse zu: Ein gemeinsames Abendessen, zu dem Camille von Sonia eingeladen wird, endet in einem Desaster; die Theateraufführung zieht nur wenige Besucher an; und Ugo fühlt sich immer stärker zu Dominique hingezogen. Camille, die sich immer mehr von Ugo entfremdet, findet heraus, dass Sonia eine Affäre mit Arthur hat. Als Arthur einen Ring von Sonia stiehlt, bittet sie ausgerechnet Camille um Hilfe. Tatsächlich gelingt es Camille, den Ring zurückzuholen – indem sie mit Arthur schläft. Unterdessen stößt Dominique durch Zufall auf das gesuchte Goldini-Stück: zwischen den alten Kochbüchern ihrer Mutter. Als Ugo Pierre im Theater zu einem „Trink-Duell“ provoziert und Arthur Camille verfolgt, treffen sich sämtliche Charaktere zu einem kuriosen Finale im Theater wieder…
Mit „Va Savoir“ hat der französische Regie-Altmeister Jacques Rivette („Geheimsache“) einen tragikomischen Liebesreigen inszeniert. Angefüllt mit geistreichen Dialogen, komplexen Charakteren und unerwarteten Wendungen entwickelt Rivette ein ausgefeiltes Beziehungsgeflecht irgendwo zwischen Realismus und Theatralik. [mg]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

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