Frauenfußball verhilft ARD-„Tagesschau“ zu höchster Quote 2011

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Die Frauenfußball-WM, politische Weichenstellungen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, Japans Atomkatastrophe und der Krieg in Libyen haben der ARD-„Tagesschau“ laut den Quotenforschern von Media Control die höchsten Einschaltquoten beschert.

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Das geht aus einer am Dienstagabend veröffentlichten Sonderauswertung des Marktforschers für das Nachrichtenjahr 2011 hervor. Demnach stieß die Sendung am 26. Juni, die im Anschluss an den WM-Auftakterfolg der deutschen DFB-Damen gegen Kanada lief, auf das größte Zuschauerinteresse. Insgesamt 13,11 Millionen Zuschauer ab drei Jahren schalteten die 20-Uhr-Ausgabe im Ersten ein. Der Marktanteil stieg auf 45,2 Prozent.
 
Hauptthema der zweiterfolgreichsten Ausgabe war der Ausgang der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Rund 9,39 Millionen Menschen versammelten sich am 27. März vor den Fernsehern. Auf Platz sieben taucht mit der Sendung vom 18. September (8,63 Millionen Zuschauer, erster Beitrag: Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus) zusätzlich eine weitere Ausgabe mit dem Schwerpunkt Landtagswahl in der Rangliste auf.

Dass die Ereignisse rund um die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima auch hierzulande viele „Tagesschau“-Zuschauer besorgt verfolgten, belegen die Einschaltquoten gleich doppelt. Zum einen erzielten die Ausgaben vom 13. und 12. März (9,01 bzw. 8,71 Millionen Zuschauer) die dritt- und fünfthöchste Reichweite. Zum anderen war der März insgesamt mit durchschnittlich 6,14 Millionen Zuschauern der quotenstärkste Monat im laufenden Jahr.
 
Ein weiteres bestimmendes Thema war der Krieg in Libyen. Mit 8,81 Millionen Informationssuchenden landet die Ausgabe vom 19. März, deren erste Beitrage auf den Libyen-Sondergipfel und die Kampfhandlungen eingingen, auf Platz vier. Insgesamt wurden sieben der zehn höchsten Reichweiten im ersten Drittel des Jahres erzielt.
 
Die „Tagesschau“-Jahresquoten präsentieren sich insgesamt konstant, belegten die Marktforscher. Durchschnittlich 5,33 Millionen Zuschauer schalteten 2011 ein – ebenso viele wie im vergangenen Jahr. Der Marktanteil ist mit 18,8 Prozent nahezu unverändert (2010: 18,9 Prozent). [ar]

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