Free-TV-Sender von Premiere: Lieber selber gründen als kaufen

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Georg Kofler, Premiere-Vorstandschef, reizt der Gedanke, einen frei empfangbaren Sender selbst aufzubauen als einen bestehenden zu kaufen.

Die Chance, dass eine selbst gestrickte Lösung günstiger ist, ist größer, wird Kofler in der Anlegerzeitung „Euro am Sonntag“ zitiert.Mit einem eigenen Sender und der Miete von Programm-Fenstern bei anderen Sendern ließe sich die Abdeckung von 80 Prozent in Deutschland und Österreich erreichen, die Premiere dem Europäischen Fußballverband Uefa für die Übertragung der „Champions League“ versprochen hat.
 
Einen Teileinstieg bei einem Sender schloss Kofler aus: „Wir kaufen ganz oder gar nicht“, sagte er der Zeitung. Dem Kauf des EM.TV-Sportsenders DSF zu dem in Medien genannten Preis von 200 Mio. Euro hatte Kofler zuletzt eine Absage erteilt. [mg]

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