Fußball WM rollt bei Öffentlich-Rechtlichen im Breitbild

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Bild: Destina - Fotolia.com
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München – Die WM-Übertragung im Format 16:9 bringt für die Zuschauer, auch jene, die ältere Fernsehgeräte besitzen, deutlich mehr Vorteile als eine Ausstrahlung im traditionellen 4:3-Format.

Dieser Ansicht waren die ARD-Intendanten bei ihrem heutigen Treffen in Bremen. ARD-Vorsitzender Thomas Gruber: „Das internationale FIFA-Fernsehsignal von den Spielen der Fußball-WM 2006 wird ausschließlich im Format 16:9 produziert. Würde sich die ARD darauf beschränken, lediglich einen Bildausschnitt im Format 4:3 zu zeigen, bestünde nach Meinung aller Fachleute die konkrete Gefahr, dass dabei wichtige Bildinformationen verloren gehen.

Auch den Zuschauern mit alten Fernsehgeräten ist nicht geholfen, wenn entscheidende Spielzüge auf dem um fast ein Drittel verengten Fernsehbild nicht mehr zu sehen sind. Zudem gelten bei der Produktion im Breitbildformat andere ästhetische
Voraussetzungen als beim traditionellen 4:3-Format. Wegen des größeren Überblicks, den das Breitbild bietet, können sich die Zuschauer beispielsweise auf langsamere Schnittfolgen einstellen. Dem müssen auch wir bei unserer Bildregie Rechnung tragen.“
 
Zur gleichen Auffassung sei neben der ARD auch das ZDF gelangt, das die Fußball-WM ebenfalls im Breitbildformat ausstrahlen will. Von den 64 WM-Spielen übertragen ARD und ZDF insgesamt 48 oder 49 Begegnungen. [mg]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

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