„Got to Dance“ schleppt sich kraftlos durchs Finale

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Die Tänzer haben zwar noch einmal alles gegeben, doch auch sie konnten „Got to Dance“ nicht mehr helfen. So kraftlos wie schon in den vergangenen Wochen quälte sich die Casting-Show am Donnerstagabend nun auch durchs Finale.

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ProSieben hält zwar große Stücke auf „Got to Dance“, doch für eine Fortsetzung hat sich die Casting-Show in den letzten Wochen nicht gerade empfohlen. Die zweite Staffel dümpelte lange Zeit im Mittelmaß vor sich hin, stürzte zum Halbfinale sogar noch einmal auf einen neuen Tiefstwert ab. Beim Finale am Donnerstag schalteten nun wieder einige Zuschauer mehr ein, doch auch mit denen war der Schlussakt von „Got to Dance“ keine Freude für den Privatsender. Nur 1,08 Millionen Zuschauer aus der anvisierten Zielgruppe schalteten ein, die Quote blieb bei dürftigen 11,2 Prozent hängen. In der Top 20 des Gesamtpublikums konnte die Tanz-Show gar keine Rolle spielen.

Deutlich höher in der Gunst der Zuschauer standen da die Ärzte aus „Doctor’s Diary“, die bei RTL wieder in Doppelfolge an den Start gingen. Verfolgten die erste Episode ab 20.15 Uhr bereits 1,23 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren, erreichte die zweite sogar 1,32 Millionen und damit auch den den Primetime-Sieg in der werberelevanten Zielgruppe. Die Sehbeteiligung lag bei 12,6 und 13,1 Prozent.
 
Ebenfalls vor ProSieben landete auch der Schwestersender Sat.1, der den Abend von den Ermittlern aus „Criminal Minds“ bestreiten ließ – und die schlugen sich auch ziemlich gut. Mit bis zu 1,16 Millionen Fans aus der Zielgruppe und 11,5 Prozent landete die US-Serie hier direkt hinter „Doctor’s Diary“. Im Gesamtpublum entpuppte sich „Criminal Minds“ sogar als stärkstes Format unter den Privatsendern. Bis zu 2,48 Millionen Zuschauer ab drei Jahren machten der Serie ihre Aufwartung, Sat.1 konnte dabei 8,9 Prozent Marktanteil für sich verbuchen.
 
Die besten tageswerte strich am Donnerstag aber das ZDF ein. Die Komödie „Vatertage – Opa über Nacht“ lockte zur besten Sendezeit 4,10 Millionen Interessenten ab drei Jahren an und bescherte dem öffentlich-rechtlichen Sender damit eine Sehbeteiligung von 14,4 Prozent. Auch bei den Jüngeren fand der Spielfilm seine Fans: Mit 0,85 Millionen Werberelevanten kam „Vatertage“ hier auf 8,6 Prozent Marktanteil. Im Anschluss zeigte das Zweite dann noch „Außendienst XXL: Gewollt – gefördert – gestört“ und lockte damit 2,39 Millionen Zuschauer an. Die Quote erreichte 11,2 Prozent. Bei den Jüngeren verpasste das Format mit 9,8 Prozent bei 0,84 Millionen knapp den Sprung in den zweistelligen Bereich.
 
Bei der ARD ging es dagegen sportlich zu, denn am Donnerstag war das Erste mit der Leichtathletik-EM in Zürich dran. Insgesamt 3,79 Millionen Interessierte verfolgten ab 20.15 Uhr die Entscheidungen es Abends. Die Quote erreichte 13,8 Prozent. Damit reihte sich die ARD in der Tageswertung auf dem zweiten Platz ein. [fm]

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2 Kommentare im Forum

  1. Sie sollten Ihr HD Programm kostenlos unverschlüsselt anbieten ! Dann steigt die Quote ! In SD tue ich mir so was nicht an !
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