„Hand aufs Herz“: Sat.1-Soap soll im Web fortgesetzt werden

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Der Privatsender Sat.1 hat ein Einsehen mit den Fans der aufgrund schwacher Quoten eingestellten Telenovela „Hand aufs Herz“. Die Serie, die Anfang September vom Bildschirm verschwunden war, soll mit einem neuen Konzept im Netz fortgesetzt werden.

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Das bestätigte der scheidende Deutschland-Chef der ProSiebenSat.1-Gruppe, Andreas Bartl, in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe). Man habe sich entschieden, das Konzept in einer Web-TV-Serie fortzusetzen, sagte Bartl, nannte zunächst aber keine näheren Einzelheiten.

Die Serie hatte mit durchschnittlich knapp 9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen die Erwartungen der Sender weit unterschritten. Den Ausschlag für die Fortsetzung als Online-Format gaben offensichtlich die bis zu 200 000 Abrufe einzelner Folgen im Rahmen diverser Online-Portale wie Maxdome und Sat.1-Mediathek. 
 
„Wir müssen eben auch unser Programm den Sehgewohnheiten im Internet und auf mobilen Geräten anpassen“, begründete Bartl den Schritt. Die Serie „endet im Fernsehprogramm und soll nun allein fürs Internet, also als Webserie, fortgeführt werden“, so der ProSiebenSat.1-Manager gegenüber der „FAZ“.
 
Nach „Schmetterlinge im Bauch“ und „Eine wie keine“ ist „Hand aufs Herz“ bereits die dritte eigenproduzierte Vorabendserie, mit der der Unterföhringer Privatsender im klassischen TV-Programm Schiffbruch erlitten hat. [ar]

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