Harald Schmidt bei Sky mit sinkenden Zuschauerzahlen

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Schwach gestartet und stark nachgelassen: Die erste Woche bei Sky verlief für Late-Night-Talker Harald Schmidt zumindest aus quotentechnischer Sicht enttäuschend. Sahen am Dienstag noch rund 65 000 zu, so waren es am Donnerstag lediglich noch 10 000 Zuschauer, die Schmidts Show im Bezahlfernsehen verfolgten.

Entertainer Harald Schmidt hat im Laufe seinerersten Woche im Bezahlfernsehen Zuschauer verloren. Bei der ersten Ausgabe amDienstag verfolgten noch rund 60 000 Menschen die Show vor dem Fernseher, amMittwoch waren es 40 000, am Donnerstag 10 000. Das geht aus Statistiken hervor,die Sky am Freitag veröffentlichte.

Rechnet man die Abrufe etwa am iPad sowie die stärkere Verbreitung vonHD-Fernsehern bei Sky-Abonnenten in die Statistik ein, erreichte Schmidts Showin der ersten Woche im Pay TV eine Nettoreichweite von 175 000 Menschen,erläuterte ein Sprecher des Senders in München. Es geht um Zuschauer, diemindestens eine Minute lang einschalteten.

Der Bezahlsender zeigtesich mit dem Start der „Harald Schmidt Show“weiterhin zufrieden. „Die Quote ist für uns nicht entscheidend. Uns geht es umdie Qualität und die Kundenzufriedenheit“, betonte der Programmchef von SkyDeutschland, Gary Davey. Sky hat bundesweit insgesamt rund 3,1 MillionenAbonnenten. Alle von ihnen können bis zum Jahresende die Harald Schmidt Show sehen, auch wenn sie den Rest des Tages nichtfür den Kanal Sky Hits freigeschaltet sind. [dpa/ps]

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107 Kommentare im Forum

  1. Man muss dazu schreiben, dass dies die geschönten Zahlen derjenigen sind, die mindestens eine Minute geschaut haben, nicht diejenigen, die tatsächlich die Sendung verfolgt haben. Das waren nur 20.000, 10.000 bzw nicht messbar! Fakt bleibt, schon nach einer Woche darf man am Fortbestand der Show zweifeln, denn Sky Abonnenten scheinen Schmidt nicht in ausreichender Zahl zu mögen. Auch die aufgemachte Gleichung Schmidt plus Sky GO=Erfolg stimmt nicht.
  2. Die 10 Mio, die Schmidt Sky kostet und dem Programnbudget fehlen, wären in 20 Filmpremieren definitiv besser angelegt gewesen, aber es ist ja nicht so, dass dies niemand voraus gesehen hat. Kritiker gab es im Vorfeld genug.
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