Hillary Clinton hilft Jauch nicht auf die Sprünge

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Internationale Prominenz bei Günther Jauch: Der Talkmaster hatte am Sonntagabend US-Politikerin Hillary Clinton zu Gast. Gebracht hat Jauch das allerdings nichts.

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Von dieser Gäste-Liste hatte sich die ARD am Sonntag sicher viel erhofft: In der abendlichen Talk-Runde von „Günther Jauch“ trat diesmal neben Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Margot Käßmann, der frühere Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland, US-Politikerin Hillary Clinton vor die Kamera. Gemeinsam mit den drei Damen diskutierte Jauch in seiner Show die Rolle von Frauen in mächtigen Positionen, doch das Interesse an der Debatte mit Clinton blieb trotz Fußball-Pause überschaubar. Nur 3,65 Millionen Zuschauer ab drei Jahren verfolgten das Gespräch, die Quote lag bei 13,9 Prozent.

Zuvor ging der neue „Polizeiruf 110“ aus Magdeburg, schlug sich allerdings auch nicht famos. Mit 5,99 Millionen Zuschauern und 20,0 Prozent Marktanteil holte der Krimi zwar konkurrezlos den Tagessieg, blieb aber selbst hinter einer „Tatort“-Wiederholung deutlich zurück. In der Zielgruppe waren immerhin 10,8 Prozent bei 1,23 Millionen Interessenten drin.
 
Beim ZDF hatte dagegen wieder die Stunde der Dora-Heldt-Fans geschlagen. 4,38 Millionen Zuschauer ab drei Jahren entschieden sich zur Primetime für den Spielfilm „Kein Wort zu Papa“ und bescherten dem Mainzer Sender damit eine Quote von 14,7 Prozent.
 
Bei den Jüngeren waren dagegen vor allem „Cowboys & Aliens“ für die Abentunterhaltung gefragt. 2,07 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren machten dem Spielfilm auf ProSieben ihre Aufwartung und bescherten dem Sender damit eine Sehbeteiligung von 18,8 Prozent sowie den Tagessieg. Auch im Gesamtpublikum lief es für den Hollywood-Streifen gut: 3,22 Millionen schalteten ein, die Sehbeteiligung lag bei für ProSieben seltenen 11,3 Prozent. Im Anschluss konnte der Privatsender mit „Underworld Awakening“ noch 1,41 Millionen Werberelevante für sich gewinnen. Die Quote lag bei 22,8 Prozent.
 
Etwas kleinere Brötchen musste da die Konkurrenz von RTL backen, die mit „Stirb langsam: Jetzt erst recht“ ebenfalls auf Action-Kino setzte. Der Blockbuster erreichte allerdings nur 2,70 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und verpasste mit 9,4 Prozent Marktanteil den Sprung in den zweistelligen Bereich. Bei den Jüngeren glückte dieser dann aber wieder: 1,51 Millionen Fans schalteten ein und bescherten dem Sender eine Quote von 13,7 Prozent. Am Nachmittag hatte RTL zudem die Formel 1 als Quotenbringer im Programm. Der Große Preis von Großbritannien kam mit 4,18 Millionen und 30,5 Prozent Sehbeteiligung zwar auf ganz gute Werte für den Tag, im Vergleich zu dem, was die Formel 1 in den Vorjahren zu leisten vermochte, zeigte sich das Rennwochenende aber von seiner schwachen Seite.
 
Keine Überraschungen hab es dagegen bei Sat.1, wo wie gewohnt die Ermittler von „Navy CIS“ auf Spurensuche gingen. Bis zu 2,0 Millionen Fans schalteten in dieser Woche ein, die Quote kam nicht über 6,9 Prozent bei den ab-3-Jährigen hinaus. In der werberelevanten Zielgruppe erreichte die US-Serie immerhin 9,7 Prozent bei 1,07 Millionen Interessenten.
 
Bei Vox war dagegen wieder ein abendfüllender Shopping-Marathon angesagt. Die aktuelle Folge von „Promi Shopping Queen“ erreichte ab 20.15 Uhr 0,95 Millionen Fans aus der werberelevanten Zielgruppe. Die Quote lag bei soliden 9,1 Prozent. Bei RTL2 wurde dagegen mit „Honey“ das Tanzbein geschwungen. 0,72 Millionen aus der jüngeren Zielgruppe ließen sich den Film nicht entgehen und bescherten dem Sender eine Quote von 6,4 Prozent. [fm]

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21 Kommentare im Forum

  1. AW: Hillary Clinton hilft Jauch nicht auf die Sprünge Was soll man denn beim aktuellen Stand der Technik von einem Fragenroboter unter der Käseglocke auch anderes erwarten. Hauptsache die Zwangsbeiträge strömen weiterhin in seine Taschen.
  2. AW: Hillary Clinton hilft Jauch nicht auf die Sprünge Frau Clinton hatte ja auch nichts Neues zu sagen. Ich schätze ihre Taffheit und Intelligenz. Alles was sie zu sagen hat, hat sie in irgendeiner Form schon in der Vergangenheit im deutschen TV gesagt. Sie hat ihre "amerikanischen" Ansichten, fertig. Jauch bzw. Das Erste haben doch nicht ernsthaft gedacht, damit Quote machen zu können? Ganz besonders, wo ja aktuell unser Verhältnis zu den Amis so gut ist oder wie?
  3. AW: Hillary Clinton hilft Jauch nicht auf die Sprünge Bei "Wer hat's gesehen?" geht es wenigstens manchmal lustig zu. Beispiel: Auf die Meldung hin, die Grünen hätten ein Haus gekauft, in dem zuvor eine Nervenheilanstalt untergebracht war, meinte Klaus Baumgart, da sei er auch schon mal gewesen.
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