„How I Met Your Mother“ quält sich zum Finale

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Nach all den zahllosen Wiederholung hat „How I Met Your Mother“ nun offenbar keine Puste für den Endspurt mehr. Eine Woche vorm großen Finale schiebt sich die US-Sitcom ohne Elan durchs Programm.

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Darauf haben Fans seit Jahren gewartet: Kommende Woche wird die allerletzte Folge von „How I Met Your Mother“ bei ProSieben ausgestrahlt und damit eine erfolgreiche Sitcom zum Abschluss gebracht. Doch kurz vorm großen Finale, für das der Privatsender auch fleißig trommelt, geht der Serie – sicherlich auch angesichts zahlloser Wiederholungen – zunehmend die Puste aus. 1,03 Millionen Zuschauer aus der Zielgruppe schalteten am Mittwochabend die neue Folge ein. Die Quote kam mit 10,4 Prozent Marktanteil zwar immerhin noch auf zweistellige Werte, von einem finalen Auftrieb ist allerdings nichts zu sehen. Im Gegenteil: Im Vergleich zur Vorwoche sind gut 100 000 Zuschauer abgesprungen.

Die Wiederholungen blieben im Anschluss dann im einstelligen Bereich hängen. Mit 0,97 Millionen Interessenten zwischen 14 und 49 Jahren waren nicht mehr als 8,8 Prozent Marktanteil drin. „News Girl“ blieb dann sogar schon bei 7,7 Prozent und 0,81 Millionen Fans hängen.
 
Beim Schwestersender Sat.1 lief es fernab der Container-Welt ebenfalls nicht unbedingt rosig. Zunächst ging um 20.15 Uhr „Deal or no Deal“ auf Sendung, kam aber ebenfalls nicht über 0,97 Millionen Zuschauer aus der Zielgruppe hinaus. die Quote lag bei 9,4 Prozent. Insgesamt erreichte die Show 2,37 Millionen Zuschauer und 8,2 Prozent. Beim „Verrückten Körperquiz“ ging es dann direkt einen Sprung nach unten. Mehr als 6,8 Prozent Marktanteil war für die Sendung bei 1,96 Millionen Interessenten nicht drin. Bei den Jüngeren standen ebenfalls wenig zufriedenstellende 8,0 Prozent und 0,88 Millionen Zuschauer zu Buche.
 
Einziger Lichtblick war da „Promi Big Brotehr“, das sich erneut auf hohem Niveau präsentierte. Mit 1,41 Millionen Zuschauern aus der Zielgruppe erreichte die Container-Show starke 18,6 Prozent Marktanteil. Mit 2,72 Millionen Interessenten insgesamt und 15,4 Prozent konnte die Show ihr Niveau auch im Gesamtpublikum halten.
 
Ihr Niveau halten konnte auch die „Bachelorette“ von RTL, auch wenn dieses einige Ebenen tiefer lag. Bei 1,31 Millionen Werberelevanten vor den TV-Bildschirmen und 12,7 Prozent Marktanteil erreichte die Kuppel-Show in dieser Woche gerade so den RTL-Schnitt, bleibt aber weiter hinter den Erwartungen zurück. Im Gesamtpublikum kam die „Bachelorette“ nicht über 8,2 Prozent und 2,37 Millionen Fans hinaus.
 
Mehr als doppelt so viele Zuschauer entschieden sich dagegen für das Abendangebot der ARD, wo am Mittwoch der Spielfilm „Starke 6“ auf dem Programm stand. 5,00 Millionen Zuschauer ab drei Jahren schalteten ein und bescherten dem öffentlich-rechtlichen Sender damit eine Sehbeteiligung von 17,0 Prozent sowie den Tagessieg im Gesamtpublikum. „Plusminus“ brachte es im Anschluss immerhin noch auf 3,25 Millionen und 12,0 Prozent.
 
Das ZDF wollte dagegen eher die Lachmuskeln der Zuschauer ansprechen und setzte dafür auf die Komödie „Maria, ihm schmeckt’s nicht“. Für 3,02 Millionen Zuschauer ab drei Jahren war der Film die erste Wahl am Abend, die Quote erreichte mit 10,3 Prozent gerade so den zweistelligen Bereich. [fm]

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6 Kommentare im Forum

  1. Ich habe "How I Met Your Mother" schon ewig nicht mehr gesehen. Zuerst fand ich die Serie ganz gut. Aber seit 2-3 Jahren zieht sich das Ende zäh wie ein Kaugummi hin. Es nervte mich irgendwann.
  2. AW: "How I Met Your Mother" quält sich zum Finale ich fand die sogar bis zur letzten Staffel noch sehr gut. aber die jetzige letzte Staffel ist einfach nur blöd. Ich schaue es trotzdem wegen dem ende halt.
  3. AW: "How I Met Your Mother" quält sich zum Finale Bei mir war es eher so, dass ich erst ab Staffel 3 richtig angefixt war. Auch wenn es danach immer wieder schwächere Folgen gab, finde ich die Serie nach wie vor klasse. Die letzte Staffel ist auch nicht schlecht, hat aber einzelne Folgen in denen viel zu wenig passiert (die Staffel spielt ja auch innerhalb weniger Stunden). Das Ganze zieht sich daher wie Kaugummi. ProSieben hätte besser daran getan, die neuen Folgen als Doppelfolgen auszustrahlen, dann nervt eine schwächere Folge nicht ganz so sehr da in der Regel zumindest eine der Folgen die Fans dann doch wieder versöhnt.
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