Ist das Aus von „Rote Rosen“ und „Sturm der Liebe“ schon besiegelt?

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ARD-Programmdirektorin Christine Strobl
Bild: ARD
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Die Zukunft von „Rote Rosen“ und „Sturm der Liebe“ ist zwar zunächst bis Ende 2023 gesichert. Doch für die Zeit danach sieht es düster für ARD-Telenovelas aus.

„Wir müssen angesichts unserer begrenzten Ressourcen überlegen, ob wir uns am Nachmittag noch ein fiktionales Angebot leisten können. Dennoch haben wir beide Telenovelas jetzt nochmals um ein Jahr bis Ende 2023 verlängert – mit einem großen Kraftakt, der nur möglich ist, weil sich auch die beiden Produktionsgesellschaften kräftig ins Zeug legen.“ Die entsprechenden Verträge mit den Produktionsfirmen seien um ein Jahr verlängert worden, sagte ARD-Programmdirektorin Christine Strobl dem Branchendienst „dwdl“. Deutet man ihre Aussagen weiter, erscheint eine nochmalige Verlängerung unwahrscheinlich. Denn was soll nach einem „Kraftakt“ noch kommen?

Im Frühjahr war bekanntgeworden, dass beide Serien auf der Kippe stehen (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). „Sturm der Liebe“ wird seit 2005 im Ersten ausgestrahlt, Sendeplatz ist werktags um 15.10 Uhr. In der Serie geht es um Liebe, Freundschaft, Macht und Intrigen an einem Fünf-Sterne-Hotel an einem fiktiven Ort in Oberbayern. Die Telenovela „Rote Rosen“ spielt in Lüneburg, Drehstart war im Jahr 2006. Die Serie läuft ebenfalls von Montag bis Freitag im Ersten, jeweils um 14.10 Uhr. In den Staffeln stehen Frauen über 40 und ihr Leben im Mittelpunkt. (dpa/bey)

Bildquelle:

  • Rote-Rosen-Staffel-17: © ARD/Nicole Manthey
  • Sturm-der-Liebe-Fuerstenhof: Bild: © ARD/Mandfred Laemmerer

22 Kommentare im Forum

  1. Gut, dass meine Schwiegermutter selig das nicht mehr erleben muss. Ich glaube, das Ende ihrer Lieblingsserien hätte sie nicht überlebt .
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