Keine Experimente: ZDF setzt zum Jahreswechsel auf klassische Tradition

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Mainz – Mit dem Silvesterkonzert aus Berlin und dem Neujahrskonzert aus Wien hat das ZDF seit über 30 Jahren zwei absolute Klassiker in seinem Programm.

Auch in diesem Jahr sind die Zuschauer eingeladen, den Jahreswechsel mit klassischer Musik, dargeboten von zwei internationalen Spitzenorchestern, zu feiern.
 
Live aus Berlin überträgt das ZDF am Mittwoch, 31. Dezember 2008, 17.30 Uhr, das Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle, der ein abwechslungsreiches Programm amerikanischer Komponisten zusammengestellt hat. Nachdem die Philharmoniker ihr Publikum mit George Gershwins „Cuban Overture“, einem Feuerwerk karibischer Rhythmen, in Silvesterlaune gebracht haben, setzt Sir Simon mit Samuel Barbers berühmtem „Adagio for Strings“ einen besinnlichen Kontrapunkt.
 
Mit John Adams‘ minimalistisch-effektvollem „Short Ride in a Fast Machine“ wechselt das Orchester erneut die Klangfarbe und entlässt schließlich das Publikum mit George Gershwins beschwingter Rhapsodie „Ein Amerikaner in Paris“ in den Silvesterabend.
 
Als Gesangssolisten für die Höhepunkte aus George Gershwins „Porgy and Bess“ hat Sir Simon zwei außergewöhnliche Künstler eingeladen: die südafrikanische Sängerin und Schauspielerin Pauline Malefane („U-Carmen“) und den vielfach preisgekrönten Bassbariton Thomas Quasthoff, der auch durch das Programm führt.
 
Im Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, das das ZDF am 1. Januar 2009, 11.15 Uhr live aus dem Musikvereinssaal in Wien überträgt, steht erstmals Daniel Barenboim am Dirigentenpult. Der Generalmusikdirektor und Künstlerische Leiter der Berliner Staatsoper Unter den Linden reiht sich damit ein in den Reigen der jährlich wechselnden Dirigenten, zu dem so illustre Namen wie Herbert von Karajan, Clemens Krauss, Josef Krips, Willi Boskovsky, Carlos Kleiber, Riccardo Muti, NikolausHarnoncourt, Georges Prêtre, Seiji Ozawa, Mariss Jansons, Lorin Maazel und Zubin Mehta gehören.
 
Auf dem Programm steht traditionsgemäß heitere und besinnliche Musik aus dem reichen Repertoire der Strauß-Dynastie, ergänzt um die „Valse espagnole“ von Josef Hellmesberger und den 4. Satz aus der „Abschiedssymphonie“ von Joseph Haydn, dessen Todestag sich 2009 zum 200. Mal jährt. Auch in diesem Jahr wird es während der insgesamt zweieinhalbstündigen Konzertübertragung zwischen den beiden Konzertteilen wieder einen Pausenfilm geben, der in eindrucksvollen Bildern die europäische Kulturhauptstadt 2009 Linz vorstellt.
 
Freuen dürfen sich die Zuschauer, wie jedes Jahr, auf die beliebten Tanzeinlagen: Das Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper stimmt ebenfalls auf das Haydn-Jubiläum ein – Schauplatz ist SchlossEsterhàzy in Eisenstadt. Für die Choreographie zeichnet der Startänzer und Intendant des Balletts der Staatsoper Unter den Linden, Vladimir Malakhov, der sich aus Berlin noch zwei hochkarätige Solisten mitgebracht hat.
 
Der Höhepunkt des Konzerts, der „Donauwalzer“, wird diesmal live getanzt von ausgewählten Eleven der Ballettschule der Wiener Staatsoper. [mg]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: Keine Experimente: ZDF setzt zum Jahreswechsel auf klassische Tradition Schön!!! Aber das muß ich mir Silvester nicht antun!!!
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