Klum beschwert sich zum Start von „Queen of Drags“ über Kritik

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© ProSieben / Martin Ehleben
© ProSieben / Martin Ehleben

Heidi Klum (46) hat sich gegen Kritik gewehrt, dass sie Jurorin der am Vortag gestarteten Castingshow „Queen of Drags“ ist.

„Weil ich hetero bin, weiß bin und eine Frau bin. Das ist total gemein“, sagte Klum in der am Donnerstagabend bei ProSieben ausgestrahlten Sendung. Sie selbst sei offen für alle Menschen. „Aber einige sind so untolerant, das verstehe ich nicht.“ Im Vorfeld hatte sich ein Teil der schwulen Community an der „Germany’s Next Topmodel“-Moderatorin gestört. Sie habe keinen Kontakt zur Drag-Szene, hieß es etwa in einer Petition.

Die in der Show um den Titel „Queen of Drags“ kämpfenden Dragqueens sprangen Klum zur Seite. „Man selbst ist eine Randgruppe und man sollte ja eigentlich nicht mit Steinen werfen, wenn man selbst nach Respekt ruft oder verlangt“, sagte Yoncé Banks. Klum erklärte, sie werde regelmäßig in der Öffentlichkeit angegriffen. So heiße es oft: „Ich bin zu alt für meinen Mann zum Beispiel. Das ist ja auch Shaming.“

In den sechs Folgen der Castingshow präsentieren sich zehn Männer in ihrer Rolle als Dragqueen. In jeder der sechs in Los Angeles abgedrehten Folgen sollen sie die Jury um Klum, Conchita Wurst und Bill Kaulitz mit einem Auftritt überzeugen.

Bildquelle:

  • Queen-Of-Drags: © ProSieben / Martin Ehleben

30 Kommentare im Forum

  1. Die soll aufhören zu jammern, sie wurde zurecht kritisiert auch von der Gay Community. Die Wurst , Kaulitz und Jones haben die Show ganz gut moderiert. Mir hat die Auftakt Show gefallen, schön bunt und schrill. Macht Spaß zu schauen.
  2. Stecke nicht in der Materie und gucke mir solche Sendungen mit Klum und Co. auch nicht an, aber warum wurde sie "zu Recht" kritisiert?
  3. mir gefällt schon das Original mit RuPaul nicht, da schaue ich mir bestimmt nicht die "billige" Kopie an... :-)
  4. Weil sie mit den Top-Models umgegangen ist wie mit dem letzten Dreck, sie vorgeführt hat und in Schubladen gesteckt hat und wenn jemand geweint hat, haben die noch die Kamera drauf gehalten, statt die minderjährigen Mädchen zu schützen. Man ist ja Zielscheibe für Jedermann ind den Netzwerken und die Klum hat die Bilder noch posten lassen, damit Jeder sich darüber abfällig äußern kann. Man hatte befürchtet das die Klum das auch mit der Gay Community so abzieht und deshalb gab es reichlich Proteste und Online Petitionen gegen sie.
  5. Das ist keine billige Kopie, bei Ru Paul müssen sie nur auf dem Laufsteg lang spazieren, hier müssen sie in jeder Show performen. Die Geschichten werden ausführlicher erzählt, bei Ru Paul ist eine Show in 45 Minuten untergebracht hier in fast 2 Stunden. Die Show ist schon was anderes als Drag Race
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