„Länderspiegel“ berichtet seit 1969 aus den Ländern

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Mainz – Am 4. Januar 1969 wurde im ZDF der erste „Länderspiegel“ ausgestrahlt. In der Sendung am Samstag, 3. Januar 2009, um 17.05 Uhr, feiert das einzige bundesweit ausgestrahlte Ländermagazin im deutschen Fernsehen seinen 40. Geburtstag.

Die Jubiläumssendung beschäftigt sich unter anderem mit den Erwartungen der Deutschen für 2009 und mit dem „Turbo-Wahlkampf“ in Hessen. Der „Hammer der Woche“: „Uralt-Kredite“ aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg werden jetzt von Staats wegen eingetrieben. Außerdem geht es um Fluglärm in Zweibrücken – ein Thema, das der Länderspiegel bereits 1979 aufgegriffen hatte.
 
Im Jubiläumsjahr 2009 wird die Redaktion regelmäßig einen Blick auf „alte“ LS-Geschichten werfen und zeigen, was daraus geworden ist.

Die neue Stadtbahn zwischen den Ruhrmetropolen, der geplante Saar-Pfalz-Kanal und die heftig umstrittenen Gebiets- und Verwaltungsreformen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein – das waren die Themen der ersten „Länderspiegel“-Sendung am 4. Januar 1969.

Optisch zwar noch ein bisschen weniger opulent als heute und natürlich in Schwarzweiß, war die Sendung aber von Beginn an journalistisch klar und zupackend und nah an den Sorgen und Wünschen der Menschen in Deutschland.
 
„Diesem Credo sieht sich unser Redaktionsteam bis heute verpflichtet. Das erwarten die Zuschauer von uns, und dafür halten sie uns die Treue“, so Redaktionsleiter Ralph Schumacher aus Anlass des 40-jährigen TV-Jubiläums. Was brennt den Menschen unter den Nägeln? Was ist dran an den aktuellen Reformdebatten? Was wird das Thema der Woche? Der „Länderspiegel“ – immer samstags um 17.05 Uhr, ist ein zeitkritisches Wochenmagazin, kein Rückblick, sondern ein Ausrufezeichen am Ende der Woche und ein Blick nach vorn.
 
Gut recherchierte Geschichten, bildstarke Reportagen und echte Aufreger-Storys aus den deutschen Ländern stehen im Mittelpunkt, und immer gilt: Themen, die der „Länderspiegel“ anpackt, müssen so interessant, so spannend und so aktuell sein, dass sie in Bayern genauso gut ankommen wie in Brandenburg, in Schleswig-Holstein oder im Saarland.

Ein besonderes Highlight jeder Sendung ist für viele Zuschauer der „Hammer der Woche“: eine Brücke zum Beispiel, einsam in der Landschaft, weil die geplante Autobahn niemals gebaut wurde, oder eine Rechnung vom Amt für einen Lärmschutzwall nach mehr als 20 Jahren – Beispiele von Behördenärger oder öffentlicher Geldverschwendung, für die der „Länderspiegel“ seinen „Hammer“ kreisen lässt.
 
Seit vier Jahrzehnten ist der ZDF-„Länderspiegel“ eine „Bank“ in der Länderberichterstattung. Das beweist auch der Zuschauererfolg: Die Sendung erreichte in den vergangenen Jahren konstant etwa 1,7 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 12 Prozent. Zu den Redaktionsleitern und Moderatoren in der 40-jährigen Geschichte gehörten so renommierte Journalisten wie Karl-Heinz Rudolph, Horst Schättle, Klaus Bresser, Klaus-Peter Siegloch und Helmut Schimanski.
 
Seit dem Jahr 2000 wird die Sendung moderiert und geleitet von Ralph Schumacher. [mg]

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