„Master of Disaster“: 3sat zeigt Doku über Katastrophenschutz

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© obs/3sat/ZDF/Jörg Haaßengier
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In der Erstausstrahlung von „Master of Disaster“ gibt 3sat heute Abend tiefe Einblicke in die verborgene Arbeit von Katastrophenschutz-Organisationen.

Proben für den Ernstfall: Der Dokumentarfilm „Master of Disaster“ will die Schattenseiten einer fragilen Gesellschaft beleuchten. 3sat zeigt den Film von Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier aus dem Jahr 2018 heute um 22.35 Uhr in Erstausstrahlung. Vorab ist „Master of Disaster“ schon in der 3sat-Mediathek zu sehen und noch bis zum 14. Dezember abrufbar.

Mit der totalen Vernetzung moderner Gesellschaften geht auch die bisher größtmögliche Verletzbarkeit einher. So entpuppen sich unbegrenzte Reiserouten als Achillesferse der Globalisierung. Nicht nur öffnen sie internationalem Terror sowie der Verbreitung von Krankheiten alle Türen. Auch noch so ausgeklügelte Sicherheitssysteme könnten einer extremen Ereigniskette wahrscheinlich nicht standhalten. Deswegen rechnen Experten des Katastrophenschutzes jederzeit mit dem Eintritt des Ausnahmezustands. Dafür wagen sie sich in inszenierte Albträume – zum Wohle Menschheit.

In dieses schiere Paralleluniversum will der Dokumentarfilm „Master of Disaster“ eintauchen. Denn abseits des alltäglich sichtbaren Geschehens proben im Verborgenen das Technische Hilfswerk (THW) und andere dem Katastrophenschutz zugehörigen Organisationen kontinuierlich den Ernstfall. Auch Tsunamis, Terroranschläge und Pandemien gehören zu ihrem Alltagsgeschäft. Wie wichtig diese Proben sind, machen realistische Fall-Szenarien deutlich. Sie holen souverän fiktive Drohnenangriffe auf Elektrizitätswerke aus der Luft, oder halten umfassende Evakuierungsmöglichkeiten für ganze Vorstädte bereit. Wie all das funktioniert, möchte der Film bei 3sat beleuchten.

Bildquelle:

  • 3satthw: obs/3sat/ZDF/Jörg Haaßengier

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