MDR-„Umschau“ widmet sich Marken, Firmen und Patenten der DDR

0
433
© MDR

In einer 90-minütigen Extra-Ausgabe zeichnet das MDR-Magazin „Umschau“ am Dienstag den Weg bekannter ostdeutscher Firmen, Marken und Erfindungen in die Marktwirtschaft nach.

Im Jahr 1990 wird die DDR-Wirtschaft Teil des Weltmarktes. Wieso schafften manche ostdeutsche Unternehmen den Sprung in die Marktwirtschaft und andere nicht? Was bedeutete die Währungsunion für das lange abgeschottete Land ökonomisch?

Das Wirtschaftsmagazin „Umschau“ geht diesen und weiteren Fragen nach und zeigt die diversen und ambivalenten Entwicklungen des Wirtschaftsumbruchs im Jahr 1990, der in der jüngeren Geschichte Europas seinesgleichen sucht und den DDR-Einzelhandel komplett auf den Kopf stellte.

Denn während der „Konsum Leipzig“ auch im Jahr 2019 weiter expandiert und die sächsische „Glashütte“ einen weltweit sehr guten Ruf genießt, gab es auch Unternehmen der gleichen Branche, die den Sprung in die Marktwirtschaft nicht so erfolgreich gemeistert haben. So ging die staatliche Handelsorganisation (HO) zu großen Teilen unter, während der traditionsreiche Uhrenbetrieb VEB aus dem thüringischen Ruhla kurz nach der Wende abgewickelt wurde.

Einige Privatisierungen klappten im ersten Anlauf, wie beim Spülmittelhersteller „fit“ im sächsischen Hirschfeld, andere nicht. Zu einer unendlichen Geschichte wurde u.a. die Privatisierung der „Weltmeister“-Akkordeonproduktion im sächsischen Klingenthal. Dort haben sich immer wieder neue Eigentümer – oft erfolglos – die Klinke in die Hand gegeben.

Die 90-minütige Extra-Ausgabe der „Umschau“ läuft am Dienstag, 7. Januar um 20.15 Uhr, im MDR-Fernsehen.

Bildquelle:

  • MDR-Umschau_ORWO: © MDR

0 Kommentare im Forum

    Alle Kommentare 0 im Forum anzeigen

    Kommentieren Sie den Artikel im Forum