Kult-Moped Simson: MDR startet heute neue Serie

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„DIe Simson-Bande“ im MDR
Bild: MDR/WERKBLENDE
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Acht Freunde – eine Leidenschaft: Sie sind jung und lieben alte Simson-Mopeds. Die neue, sechsteilige Doku-Soap „Die Simson-Bande“ läuft ab heute wöchentlich um 19.50 Uhr im MDR-Fernsehen.

Das Tempo, das markante Schnurren, der unverkennbare Duft – Alara, Arvid, Arian, Max, Nils, Anton, Jakob und Sebastian lieben Simson-Mopeds. Die acht Freunde sind Anfang 20, kennen sich seit Kindertagen und teilen sich heute eine kleine Gemeinschaftswerkstatt mitten in ihrem thüringischen Heimatdorf Gräfinau-Angstedt bei Ilmenau. 

„Simsons sind Kult! Sie sind langlebig, sehen gut aus, lassen sich einfach reparieren und sie sind schneller als andere Mopeds“, schwärmt Alara, 21, das einzige Mädchen der Gruppe. Dass die Suhler Zweiräder so schnell sein dürfen, liegt an einer Sonderregelung nach der Wende: Alle bis 1992 zugelassenen Simsons dürfen mit 60 km/h unterwegs sein, übliche Roller nur mit 45 km/h. Der Markt ist deshalb nahezu leergefegt und zwar deutschlandweit. Um einen Suhler Zweitakter zu kaufen, brauchen Fans viel Glück, Geduld und auch etwas Geld. Denn inzwischen haben Simsons ihren Preis. In den Städten und auf dem Land – überall wollen Zweirad-Liebhaber heute die alten DDR-Mopeds fahren. 

Serie begleitet junge Simson-Fans

In der ersten Folge finden Alara und ihre Freunde auf dem Hof ihrer Uroma Else zwei gut erhaltene Oldtimer. Einen möchte Alara gerne ihrer kleinen Schwester Luci schenken. Doch wie bekommen sie die Fundstücke nach Thüringen? In Gräfinau-Angstedt begutachtet der Rest der Simson-Bande inzwischen ein im Wald gefundenes „Gerippe“. Daraus will sich Max, der als einziger noch kein Moped besitzt, seine erste Simson bauen. Doch was ist, wenn der Rahmen als „geklaut“ registriert ist? 

Ein Jahr lang hat der MDR die Thüringer Truppe begleitet: Vom Fundort des Simson-Rahmens bis hin zu Max’ Führerscheinprüfung, vom Scheunenfund bei Uroma Else bis hin zu Luci erstem Ausflug mit vielen Zweirad-Freunden, von der Ersatzteiljagd auf einer Messe bis hin zum Fotoshooting für den legendären Simson-Kalender – die Erlebnisse der Bande sind voller Abwechslung und Spannung. So zeigt die Doku-Soap auch, wie die acht Freunde aus einem alten SR2-Minitraktor „Marke Eigenbau“ ein Festivalmobil baut und begleitet sie zu ihrem Lieblingsschrauber Mario Klemt in Suhl, der einer der bekanntesten der Szene ist. 

„Die Simson Spezialisten“ auf YouTube

Flankierend zur Doku-Soap gibt es zwölf Tutorials exklusiv bei YouTube auf dem Kanal der MDR-Reihe „Einfach Genial„. In den Videos wird unter anderem erklärt, wie man einen Vergaser reinigt und einstellt, Bremsbeläge tauscht und einen Motor regeneriert. 

„Die Simson-Bande“ läuft ab 2. September wöchentlich um 19.50 Uhr im MDR-Fernsehen. Die einzelnen Folgen sind immer eine Woche im Voraus in der Mediathek abrufbar.

Quelle: MDR

Bildquelle:

  • simson-bande: MDR/WERKBLENDE

10 Kommentare im Forum

  1. Supi. Danke für die Info. Ich glaube es wurde niemals davor, oder danach etwas Besseres gebaut als die Simson Mokicks. Hatte selbst eine S51. Ein Traum. Denke gern daran zurück. :-)
  2. Na Ja die ersten Elektronik hatten einen Baufehler. Meines blieb bei Regen immer stehen. Erst als auf normale Zündung zurück gebaut wurde, lief es fehlerfrei.
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