Medienpreise für „Sendung mit der Maus“ und Sat.1-Vizechef

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Zahlreiche öffentlich-rechtliche Produktionen werden in diesem Jahr mit dem Robert-Geisendörfer-Medienpreis der Evangelischen Kirche ausgezeichnet, darunter mit der „Sendung mit der Maus“ auch ein Klassiker des Kinderfernsehens.

Wie der WDR am Donnerstag in Köln mitteilte, wird die Auszeichnung für eine im vergangenen Jahr ausgestrahlte Reportage über Südafrika verliehen. In dem 30-minütigen Spezial sei Autor Ralph Caspers zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 der Frage nachgegangen, wie eine ganz normale Familie in dem Land lebt. Kinder hätten zum Beispiel erfahren können, wofür der Begriff Apartheid steht (nämlich für die frühere Trennung von Weißen und Farbigen). Laut WDR lobte die Jury des Geisendörfer-Preises die Reportage als gleichermaßen informativ und feinfühlig. 

Weitere Auszeichnungen gingen an den Dokumentarfilm „Hunger“ von Regisseur Marcus Vetter und Autorin Karin Steinberger, die ebenfalls für den SWR aufbereiteten, wie Menschen „jeden Tag auf unterschiedliche Weise gegen den Hunger kämpfen müssen“. Die Juroren würdigten außerdem Eric Friedler für die NDR-Dokumentation „Aghet – Ein Völkermord“ und die Radiofeatures „Annäherung an ein Kinderleben“ von Charly Kowalczyk und „Verbrannt in Polizeizelle Nr. 5“ von Margot Overath.
 
Der Robert-Geisendörfer-Preis wird seit 1983 alljährlich im Gedenken an den christlichen Publizisten Robert Geisendörfer (1910-1976) verliehen. Es ist der Medienpreis der evangelischen Kirche. Wie der WDR erläuterte, wird der mit 5 000 Euro dotierte Preis für die „Sendung mit der Maus“ am 13. September in Kooperation mit dem SWR in Baden-Baden übergeben. Den Geisendörfer-Sonderpreis erhält der Co-Geschäftsführer von Sat 1, Joachim Kosack, als „herausragender Programmgestalter des privaten Fernsehens“. [ar]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

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