Monatsquoten: RTL bleibt vorn – Sat.1 mit deutlichem Sprung

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Mit einem Marktanteil von 18,3 Prozent hat sich RTL bei den jungen Fernsehzuschauern in Deutschland auch im November uneinholbar an die Spitze gesetzt, musste allerdings gegenüber dem Vormonat (18,7 Prozent) Federn lassen.

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Im Gegenzug musste aber auch der engste Verfolger im Segment der 14- bis 49-Jährigen, ProSieben, einen Rückgang der durchschnittlichen monatlichen Marktanteile von 12,6 auf 12,0 Prozent hinnehmen. Auf den weiteren Plätzen folgen Sat.1, das sich deutlich von 10,0 auf 10,9 Prozent verbessern konnte, und Vox mit einem kleinen Sprung von 7,0 auf 7,2 Prozent. Kabel Eins kam auf 6,1 Prozent (-0,4), RTL2 ordnete sich mit unverändert 5,6 Prozent dahinter ein. Super RTL folgt abgeschlagen mit 2,4 (2,3) Prozent.
 
Beim Gesamtpublikum erreichte RTL 14,3 (14,0) Prozent Marktanteil und sicherte sich damit auch hier den ersten Platz deutlich vor dem ZDF (11,9 Prozent/+0,2) und ARD (11,6 Prozent/-0,2). Auf den weiteren Plätzen rangieren Sat.1 (10,6/+0,7), ProSieben (6,5/-0,3), Vox (5,6/+0,1), Kabel Eins (4,0/-0,4) und RTL 2 (3,7/+0). Super RTL kam ebenfalls unverändert auf 2,2 Prozent. Die zusammengerechneten dritten Programme der ARD brachten es auf 12,2 Prozent (12,0 Prozent).
 
Bei den 20- bis 59-Jährigen lag RTL mit 17,1 Prozent Marktanteil ebenfalls an der Spitze, mit Abstand gefolgt von Sat.1 (11,4 Prozent), ProSieben (8,8 Prozent), ZDF (8,5 Prozent), ARD (7,9 Prozent) und Vox (7,3 Prozent).

Das geht aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen der GfK-Fernsehforschung hervor. Die Sender der Mediengruppe RTL Deutschland (RTL, Vox, N-TV, Super RTL, RTL 2) erreichten demnach im November beim jungen Publikum (14-49 Jahre) in Summe 34,5 Prozent Marktanteil und lagen damit 4,7 Prozentpunkte vor den Sendern von ProSiebenSat.1 (Sat.1, ProSieben, Kabel Eins, Sixx), die zusammen auf 29,8 Prozent kamen.
 
Im Gesamtpublikum kehren sich die Verhältnisse um. Hier musste ProSiebenSat.1 zwar Einbußen von 29,9 auf 29,7 Prozent hinnehmen, setzte sich aber 0,8 Prozentpunkte vor die konkurrierende RTL Group, die lediglich auf 28,9 (29,0) Prozent kam. Bei den Öffentlich-Rechtlichen dürften vor allem die Verantwortlichen der ARD Sorgenfalten auf der Stirn tragen. Der Sender erreichte bei den Zuschauern ab drei Jahren den schlechtesten Wert in der Geschichte der Quotenmessung. [ar]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: Monatsquoten: RTL bleibt vorn - Sat.1 mit deutlichem Sprung Daß die einen Sprung haben, war ja schon eine lang verbreitete Vermutung...
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