Nach Bayern-Pleite: Franck Ribery schlägt TV-Reporter

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Die Nerven liegen blank beim deutschen Rekordmeister – und so auch bei Flügelflitzer Franck Ribery: Nach der Auswärtsniederlage gegen den Tabellenführer in Dortmund soll der impulsive Franzose nun über die Stränge geschlagen haben.

Neben seinen spektakulären Tempodribblings ist die notorisch cholerische Art des mittlerweile schon über zehn Jahre für den FC Bayern München spielenden kleinen Flügelspielers zu dessen Markenzeichen geworden – und das nicht erst seit gestern.

Dass Franck Ribery auf dem Platz Gegenspielern und Schiedsrichtern gegenüber oft am Rande einer Tätlichkeit verfährt, ist deshalb jedem Fußballfan bestens bekannt. Oft kommt der Franzose dabei recht glimpflich davon.

Nun hat er es anscheinend aber übertrieben – zum Glück für seinen Arbeitsgeber jedoch abseits des Spielfeldes. Nachdem die derzeitige Leistungskrise der Bayern – Tabellenplatz fünf sagt eigentlich alles – die Wellen an der Säbener Straße unentwegt hoch schlagen lässt, ist Ribery wohl infolge der bitteren Niederlage gegen den BVB die Hand mehrfach ausgerutscht.

Opfer soll ein französischer Reporter sein, der zudem wüste Beschimpfungen über sich ergehen lassen musste. Mehrere Ohrfeigen und einen Stoß vor die Brust soll Ribery seinem Landsmann nach Abpfiff verpasst haben.

Während immer mehr Stimmen nun endlich Konsequenzen für das Verhalten des exzentrischen Flügelspielers fordern, richten sich alle Augen auf die Vereinsführung der Bayern. Diese hatte jüngst in einem wütenden Rundumschlag im Rahmen einer Pressekonferenz selbst wenig Fingerspitzengefühl für den Umgang mit Medienvertretern bewiesen.

Wohl auch deshalb ist man beim FC Bayern wohl darum bemüht, die Wogen schnell und ohne viel mehr Aufsehen zu verursachen zu glätten. Wie der Rekordmeister selbst mitteilte, soll wohl bereits ein Schlichtungstermin zwischen Spieler und Reporter anberaumt worden sein. [rs]

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15 Kommentare im Forum

  1. Wie die Fußball-Profis, so die Fußball-Fans oder umgekehrt. Mein Gott, es ist doch einfach nur Fußball, ein sportlicher Wettkampf, der fair betrieben werden sollte. Dies auch noch nach Spielschluss!!!
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