NDR-Programmdirektor glaubt an Zukunft des linearen Fernsehens

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Streamingdienste, Video on Demand und Mediatheken werden eine immer größere Gefahr für das lineare Fernsehprogramm. Hat das also überhaupt eine Zukunft? Der NDR-Fernsehprogrammdirektor zeigt sich optimistisch.

Trotz wachsender Konkurrenz durch Streaming sieht NDR-Fernsehprogrammdirektor Frank Beckmann für das klassische Fernsehen mit festen Sendezeiten weiterhin gute Perspektiven. „Ich glaube, dass das lineare Fernsehen nach wie vor seinen Platz hat“, sagte Beckmann in Hamburg der Nachrichtenagentur dpa. Es werde auch künftig viele Millionen erreichen. „Ich denke, dass unser Publikum zum Beispiel besonders dann linear schaut, wenn es um wichtige und notwendige Informationen geht“, erläuterte der NDR-Mann.

Die „Tagesschau“ biete besonders in Corona-Zeiten das beste Beispiel, so Beckmann. „Und ‚Anne Will‘ – wirklich ein sehr lineares Programm – hatte mit der Corona-Sendung am 15. März mehr als sechs Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer.“ Zum Teil hätten Sendungen ein Drittel mehr Publikum als üblich erreicht. „Versuchen Sie mal, auf einem Streamingdienst an einem Tag sechs Millionen Menschen auf einem einzigen Programmangebot zu versammeln. Das wird ganz schön schwer.“

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25 Kommentare im Forum

  1. Das lineare TV ist auch noch lange nicht tot, es gibt viel zu viele die eine vorgefertigte Palette bevorzugen. Allein für Live Sport und News unablässig , selbst DAZN musste das schmerzlich bemerken und startet nun DAZN 1 und 2 On Demand ist super praktisch, ich liebe es, aber es gibt auch genug Leute die sich nicht durch Archive wühlen möchten. Ein weiteres Hindernis sind die Drosseltarife mobil und die schlechte Versorgung in Deutschland mit schnellem Internet.
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