Neuer Trailer zeigt, was mit Spaceys Figur passieren wird

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen Kevin Spacey hatte Netflix bekannt gegeben, dass die Figur Frank Underwood aus der Serie heraus geschrieben wird. Nun wird in einem Trailer geklärt, wie dies geschieht.

Nun gibt es einen Trailer zur sechsten und damit letzten Staffel, mit der die Serie im November ohne ihren Hauptdarsteller zurückkehren wird. Im Trailer wird das Ende des von Spacey verkörperten, skrupellosen Politikers Frank Underwood thematisiert.

Und Spoileralarm! Er stirbt.

Der gestern veröffentlichte Trailer zeigt Robin Wright, die Spaceys Serien-Gattin Claire spielt, am Grab von Frank Underwood.

Details darüber, wie Spaceys Figur in der Serie ums Leben kommen wird, gibt der Trailer zwar nicht preis. Laut Netflix wird sich die sechste und letzte Staffel aber auf den hinterhältigen Charakter von Claire Underwood konzentrieren, die am Ende der fünften Staffel US-Präsidentin wurde.

Die finale Staffel startet am 2. November. In Deutschland wird sie zunächst Sky Atlantic HD ausstrahlen, bevor sie rund ein halbes Jahr später in Deutschland auch bei Netflix zu sehen sein wird. [jrk]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

3 Kommentare im Forum

  1. Schwieriges Thema. Einerseits will man mit einem sexuellem Mißbraucher nichts zu tun haben. Und sexueller Mißbrauch fängt für einige schon mit sexueller Belästigung an und für SJW ist das ja eh alles mit Vergewaltigung gleichzusetzen. Die meisten Vorwürfe waren jedenfalls wegen "Belästigung". Andererseits sollte man Figur von Darsteller trennen. Ich habe zum Beispiel was gegen die Scientology, boykottiere aber nicht Filme mit Tom Cruise. Und diese Scheinheiligkeit mit der metoo "Debatte". Als ob das was neues wäre! Ich erinnere an den Fall Polanski. Das war 77, der ist sogar verurteilt worden. Jahre später hat er sogar noch Oskars und Auszeichnungen für sein Lebenswerk bekommen. Spacey ist nicht verurteilt und wird wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen. Und das unterstelle ich auch als Motiv. Derzeit ist es Mode, sich korrekt zu geben. Vor 30 Jahren wäre er vermutlich fallen gelassen worden, wenn er sich geoutet hätte. In 30 Jahren läßt man vielleicht jemanden fallen, der etwas tut, was heute noch als normal gilt. Mir fällt das Klischee vom Mann, der der Sekretärin einen Klaps auf den Hintern gibt, ein. Das wird ja als typisch für die 50er portraitiert. Und heute wäre das wohl schon sexueller Mißbrauch. Ich wüßte eigentlich schon gerne, warum ein 14 jähriger auf einer Party war, wo 26jährige Betrunkene rumlaufen. Da kam nämlich der erste Vorwurf her, soweit ich nachlesen konnte. Da scheint keiner Anstoß zu nehmen. Naja. Wenn der sich beim Dreh wirklich so aufführt, wie behauptet wird, ist es nur gut, wenn sie ihn feuern. Aber schade, dass man ihn überhaupt eingestellt hat oder länger als eine Staffel drehen ließ, ohne sein Verhalten zu korrigieren.
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